Autor: Elke

  • Am zweiten Abend …

    bei ARTe[F]AKT ging es um Bildanalyse. Jeweils zwei Bilder
    aus den Bereichen „Landschaft“ und „Abstrakt“ wurden diskutiert.

    Grundlage bildeten die Fragen nach

    • Form & Komposition
    • Licht & Farbe
    • Zeit & Moment
    • Realität vs. Konstruktion
    • Intention & Aussage
    • Kontext & Referenzen

    Gegenübergestellt wurden Landschaften von
    Ansel Adams – Moonrise, Hernandez, New Mexico – 1941
    und
    Edward Burtynsky – Uranium Tailings #12, Ontario – 1995

    Hier ging es u.a. um die Fragen: „Ist es ein dokumentarischer Moment
    oder eine bewusst gestaltete Idee von Landschaft?“
    Und „Welche Rolle hat der Mensch in dieser Landschaft?“

    Außerdem abstrakte Bilder von
    Lászlo Moholy-Nagy – Photogramm – 1920er Jahre
    und
    Wolfgang Tillmans – Freischwimmer #54 – 2004

    Diese beiden Arbeiten wurden nicht mit einer Kamera aufgenommen, sondern mit Hilfe fotografischer Hilfsmitteln gestaltet.
    Daher u.a. die Frage: „Sind das auch Fotografien?“

  • panta rhei – alles fließt

    Eine Ausstellung von Nicole Elsenbach und Ninón Kucharczak.

    Vom 13. Juni bis 5. Juli 2026 im Kunstbalken Gosselmanns Hof,
    48308 Senden (südwestlich von Münster).

    Vielleicht ist es ja mal einen Sonntags-Ausflug wert …

  • Maria Rohr: Arbeiten auf und aus Papier

    Das Kunstkabinett Hespert präsentiert zum Gedenken an die im Novembert 2025 verstorbene Künstlerin Maria Rohr eine Ausstellung ihrer vielfältigen Papierarbeiten. Vom 10. Mai bis 12. Juli in Reichshof-Hespert.

    Zur Vernissage werde ich es wohl nicht schaffen, aber bestimmt an einem anderen Tag während der Öffnungszeiten. Ich habe Maria und Ihre Kunst sehr gemocht.

  • Künstler in Rösrath

    machen ihre Jahresausstellung 2026 zum Thema „ARTich“.

    Vom 8. bis 17. Mai in der Stephanuskapelle Rösrath.

    Weitere Infos auf der Homepage und hier:


    Natürlich freuen sie sich über viele Besucher*innen und nette Gespräche …

  • Kunstmeile in Bergneustadt

    Anlässlich des 725-jährigen Stadtjubiläums vom 8. bis 31. Mai 2026.

    Initiiert von ENGELsART-Mitglied Uwe Wintersohl und der vielseitigen Künstlerin Christine Bretz zeigten mehr als 30 Künstler*innen ihre Werke
    und Performances in der Stadt.In Geschäften, Schulen, Ateliers, Cafés, im Rathaus oder an öffentlichen Plätzen.

    Die Eröffnungveranstaltung war am Freitag, den 8. Mai, um 17 Uhr
    in der Altstadtkirche, Kirchstr. 10.

    Die Abschlussveranstaltung war am Sonntag, den 31. Mai um 19 Uhr
    im SchauspielHaus Bergneustadt.

    Darüberhinaus gab es einige weitere Vernissagen …


  • Texte der Schreibwerkstatt

    Parallel zur Ausstellung „Druck
    & Poesie“ im Frühjahr 2026
    hat ENGELsART zu einer Schreibwerkstatt mit Sabine Wallefeld eingeladen.

    Fünf Frauen hatten sich getroffen und ihre Gedanken zu einigen Exponaten geschrieben.


    Gestartet wurde mit einem Zitat von Friedrich Schiller:
    „Kunst ist die Tochter der Freiheit“


    Text von Daphna Koll:
    Wenn ich diesen Worten nachspüre, will ich dies bejahen.
    Die Freiheit ist ein Ort für Inspiration.
    Hier kann ich allen Sinnen „die lange Leine“ geben,
    mich aussetzten, einlassen, offen für Einfälle bleiben, 
    das Gewicht von Worten (Leichtigkeit / Schwere) ertasten,
    die Waage schwingen lassen und – spielen lernen.
    Schauen, was sagbar, was mit-teilbar ist.
    Worte aufgreifen, verwerfen, Wegsamkeit prüfen,
    Festigkeit geben durch Dichte. Die Töchter und Söhne wachsen heran.

    Text von Elke Erben:
    Ein schönes Gefühl Tochter zu sein. Ich heiße Kunst, mit Nachnamen Freiheit. Das gibt mir unendlich viele Möglichkeiten mich zu entfalten.
    Das zu tun, was für mich gut und sinnvoll ist.
    Dinge auszuprobieren, die ich eventuell nicht tun würde. In Kontakt zu kommen mit Menschen, von denen ich lernen kann. Die mich ermutigen.
    Mit Materialien zu spielen und zu experimentieren. Farben und Formen zu verknüpfen. Themen zu bearbeiten, die mir wichtig sind.
    Meine Geschwister heißen Neugier und Inspiration, mein Vater Mut.
    Ich bin dankbar, dass es Euch gibt.


    Weiter ging es mit einer Bildbeschreibung:

    Röntgenbilder

    Durchsicht, Einsicht, Ansicht, durchscheinende Karten.
    Wer „es“ wissen will, schaut hinein,durchleuchtet ein Bild – noch geheimnisvoll -, eine analytische Offenbarung zwischen Schatten und Wahrheit mit Licht gezeichnet.

    Die Oberfläche zeigt reale Formen, bekannt – vertraut, verlässlich,
    wie eine schonende Decke, ein mildes Tuch. Die gewählten Motive stören die Durchsicht, wollen nicht wissen, machen etwas Anderes mit einer „Wahrheit“, verdrängen die Botschaft, wollen s c h ö n sein.

    Spuren, die eingeschrieben sind, Zeichen, die gelesen sein können.


    Druck: Gisela Eich-Brands/Christiane Klapdor
    Text: Daphna Koll


    Zwei Frauen

    Der erste Blick: Zwei Gestalten, reduziert, Rückenansicht ohne Arme, Beine eng aneinander, Füße unsichtbar. Eine Figur grün, die andere weiß auf rotem Grund füllen fast das ganze Bild.Hintergrund weiß mit schwarz-grünen und roten Streifen.

    Was sehe ich?
    Die Umrisse der Figuren sind gleich.
    Doch wirken sie unterschiedlich.

    Druck: Christiane Klapdor
    Text: Susanne Rejeb

    Roter Hintergrund vergrößert, verbreitert Körper und Kopf, durch Farbe und Form mächtiger, dominierend, rot bedrängt die grüne Körperseite, übergriffig. Rote Fackel über dem Haupt, Einfluss nehmend auf den Geist. Grün kann sich noch behaupten, lässt einen Raum offen zum Rand. Unsicher. Wirre weiße Kringel zeigen innerliche Zerrissenheit. Rechts dagegen starke, senkrecht verlaufende Geraden, nur tangierend, unterstreichen aufrechte Haltung, bieten Schutz, grenzen ab. Weiße Rundungen über der Schulter, nichts lastet, nichts stört, Ruhe. Auf grüner Schulter schwarze Linien, Gewicht. Dennoch: Zarte grüne Sprenkel in den weißen Streifen zwischen den Beiden. Hoffnung. Sie werden ihren Weg gemeinsam gehen.

    Zu diesem Bild gibt es weiter unten noch eine Bildgeschichte



    Texte: Elke Erben

    Druck links: Daphna Koll

    Ein langes, schmales Etwas – ca. 2,5 x 70 cm groß. Ein weißer Hintergrund und ein schwarzer Vordergrund. Unterbrochen durch weiße Linien oder freie Flächen. Oben ein Oval. Zwischendurch dickere Flächen im Wechsel mit dünnen Linien. rund um das Oval weniger Farbauftrag/Druck.

    Zu diesem Bild links gibt es unten noch eine Bildgeschichte …

    Druck oben: André Nowack

    Ein nahezu quadratisches Bild. Linien in horizontaler und vertikaler Richtung. Nicht exakt, sondern willkürlich eingeritzt ins Holz. Mal dünner und mal dicker. Die Flächen zwischen den Vertiefungen sind monochrom mit einem Blau/Grün/Türkis gefärbt. In unterschiedlichen Helligkeitsstufen, flächig mit Struktur. Ach die Tiefe der Rillen variieren. Ebenso deren Breite und Helligkeit.


    Zum Schluss war noch Zeit für eine Bildgeschichte:

    Der große Krah mit scharfem Blick Durchdringt er dichGefährlich 
    Hockt in seinem Federkleid
    Den riesigen Schnabel schon bereit
    Zu stürzen auf eine kleine Maus
    Die armen Tierchen packt der Graus
    Oh, großer Krah, bitte um Gnade
    Wär um die Mäuschen jammerschade  

    Druck: Beate Mittelberg
    Text: Susanne Rejeb


    Silhouetten
    plötzlich ein ungutes Gefühl.
    Wenn aus dem Nichts Gefahr lauert,bin ich bereit zu rennen?

    Nähe
    jetzt ist es ganz anders.
    Keine Angst und keine Flucht,
    nur das was ist – Begegnung.



    Druck: Daphna Koll
    Text: Elke Erben


    Druck links: Christiane Klapdor

    Dreiklang mit Kreisen
    farbige Flächen im Bild
    Bewegung spürbar


    Ohne Abbildung zum
    Druck von Rainer Aring

    Ist doch nur ein Kuss
    denkt der Verstand – doch das Herz spürt ganz viel Liebe

    Haikus: Elke Erben


    Druck von Daphna Koll:

    Ein langes Etwas
    in Schwarz und Weiß
    kein Titel und keine Idee.
    Dennoch sofort verliebt
    in dieses Grafische
    die Eleganz des Unscheinbaren.

    Keine sich aufdrängenden Farben
    aber eine ungewöhnliche Form.
    Ist es das, was mich anspricht
    und die Gedanken zum Fließen bringen?
    Nach dem Motto: weniger ist mehr.

    Druck von Christiane Klapdor:

    Zwei Wesen
    ein ICH, ein DU
    vielleicht sogar ein WIR.
    Jedes für sich
    oder doch gemeinsam?
    Erst jetzt oder schon länger?
    Mit Blick zurück oder nach vorn?
    Mit Kribbeln im Bauch oder aus Gewohnheit?
    Wer weiß das schon.

    Wichtig ist nur, dass es sie gibt – diese zwei Wesen.

    Texte: Elke Erben


  • Workshop Druck

    Parallel zur Ausstellung „Druck & Poesie“ gab es einen kleinen Workshop. Am 11. April zeigten Rainer Aring und einige andere beteiligte Künstlerinnen, wie Drucke hergestellt werden. Auf Linolplatten, CD oder Tetrapack, mit Werkzeug und Nadeln sowie Farben und natürlich mit einerDruckpresse.

    14 Teilnehmer*innen sowie einige Zuschauer*innen konnten sich selbst ein Bild machen, wie viel Spaß – aber auch Mühe – es macht, einen Druck vorzubereiten. Oder sich experimentell darauf ein- und überraschen zu lassen. Doch mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden.


    Ein rundum gelungener Nachmittag, den wir unbedingt noch mal wiederholen sollten.

  • Ausstellung: Face to Face

    Unter dem Motto „Vier von hier“ präsentierte ENGELsART vom 31. Mai 2026 bis 21. Juni 2026 eine neue Ausstellung im Alten Baumwolllager.

    Drei Künstlerinnen
    Stefanie Brands
    Katja Dörr
    Sabine Wallefeld
    und ein Künstler
    (Mau Jiménez)

    aus der Umgebung zeigten ihre künstlerischen Positionen zum Portrait.

    Mit unterschiedlichen Farben
    und Techniken … – aus vier Blickwinkeln.


    Im Fokus stand das menschliche Gesicht – als Ausdrucksträger, Projektions-fläche und Spiegel innerer Zustände. Unterschiedliche Blickweisen eröffneten
    einen Raum der Begegnung und Reflexion.

    Hier der Folder zur Ausstellung:

  • Kunstroute Ehrenfeld

    Am ersten Wochenende im Mai 2026 ist es wieder soweit:Die Ehrenfeld Kunstroute in Köln lädt ein. Mehr als 80 Künstler*innen beteiligen sich
    und zeigen ihre Kunst im Atelier, in Galerien und Kunsträumen.


    Weitere Infos zum 2. und 3. Mai inkl. Adressen und Karte:
    https://ehrenfeld-kunstroute.org/

  • Discovery Art Fair Köln

    Es ist wieder soweit: Die Art Fair in Köln öffnet ihre Türen – vom 24. bis 26. April 2026. Zeitgenössische junge Kunst … in der XPost, Gladbacher Wall 5.

    Bild: Elke Erben

    Weitere Infos hier:
    https://discoveryartfair.com/de/fairs/koeln/

    Mal schauen, was es neues zu entdecken gibt …