Autor: Elke

  • 3. Abend – ARTe[F]AKT:

    Thema Bildbesprechung

    Da wir bisher die Bereiche „Landschaft“ und „Abstrakt“ besprochen haben, werden
    wir uns beim nächsten Mal
    mit den Genres „Portrait“
    und „Architektur“ beschäftigen.

    Elke Erben sucht wieder jeweils zwei Bilder aus der künstlerischen Fotografie raus, die wir erst einzeln und dann im Vergleich analysieren.


    Das nächste Treffen findet statt:
    Donnerstag, 2. Juli 2026, 18 Uhr im Alten Baumwolllager


    Wer auch mal vorbeischauen möchte, schickt bitte ein kurze Mail an veranstaltung@engelsart.de – oder kommt einfach vorbei …

  • Foto-Impuls 2

    Hier gibt es einige Anregungen für Zwischendurch.
    Es sind Fragen, die Du Dir beim Betrachten eines Bildes stellen kannst:

    – Was siehst Du auf dem Bild?
    – Was ist dargestellt?
    – Wie ist es möglicherweise entstanden?

    – Wie wirkt es auf Dich?
    – Welche Rolle nimmst Du als Betrachter*in ein?
    – Wie wichtig ist Dir ein Titel zum Bild?


      Starte nicht zu früh mit einer Interpretation. Konzentiere Dich erst darauf, was sichtbar ist. Später kannst Du immer noch fragen, was soll das …?


      Noch ein Buchtipp, wenn Du mal eine Ausstellung besuchst:
      Kunst selbst sehen – Angeli Janhsen – modo Verlag 2020

    • Am zweiten Abend …

      bei ARTe[F]AKT ging es um Bildanalyse. Jeweils zwei Bilder
      aus den Bereichen „Landschaft“ und „Abstrakt“ wurden diskutiert.

      Grundlage bildeten die Fragen nach

      • Form & Komposition
      • Licht & Farbe
      • Zeit & Moment
      • Realität vs. Konstruktion
      • Intention & Aussage
      • Kontext & Referenzen

      Gegenübergestellt wurden Landschaften von
      Ansel Adams – Moonrise, Hernandez, New Mexico – 1941
      und
      Edward Burtynsky – Uranium Tailings #12, Ontario – 1995

      Hier ging es u.a. um die Fragen: „Ist es ein dokumentarischer Moment
      oder eine bewusst gestaltete Idee von Landschaft?“
      Und „Welche Rolle hat der Mensch in dieser Landschaft?“

      Außerdem abstrakte Bilder von
      Lászlo Moholy-Nagy – Photogramm – 1920er Jahre
      und
      Wolfgang Tillmans – Freischwimmer #54 – 2004

      Diese beiden Arbeiten wurden nicht mit einer Kamera aufgenommen, sondern mit Hilfe fotografischer Hilfsmitteln gestaltet.
      Daher u.a. die Frage: „Sind das auch Fotografien?“

    • panta rhei – alles fließt

      Eine Ausstellung von Nicole Elsenbach und Ninón Kucharczak.

      Vom 13. Juni bis 5. Juli 2026 im Kunstbalken Gosselmanns Hof,
      48308 Senden (südwestlich von Münster).

      Vielleicht ist es ja mal einen Sonntags-Ausflug wert …

    • Maria Rohr: Arbeiten auf und aus Papier

      Das Kunstkabinett Hespert präsentiert zum Gedenken an die im Novembert 2025 verstorbene Künstlerin Maria Rohr eine Ausstellung ihrer vielfältigen Papierarbeiten. Vom 10. Mai bis 12. Juli in Reichshof-Hespert.

      Zur Vernissage werde ich es wohl nicht schaffen, aber bestimmt an einem anderen Tag während der Öffnungszeiten. Ich habe Maria und Ihre Kunst sehr gemocht.

    • Künstler in Rösrath

      machen ihre Jahresausstellung 2026 zum Thema „ARTich“.

      Vom 8. bis 17. Mai in der Stephanuskapelle Rösrath.

      Weitere Infos auf der Homepage und hier:


      Natürlich freuen sie sich über viele Besucher*innen und nette Gespräche …

    • Kunstmeile in Bergneustadt

      Anlässlich des 725-jährigen Stadtjubiläums vom 8. bis 31. Mai 2026.

      Initiiert von ENGELsART-Mitglied Uwe Wintersohl und der vielseitigen Künstlerin Christine Bretz zeigen mehr als 30 Künstler*innen ihre Werke
      und Performances in der Stadt.In Geschäften, Schulen, Ateliers, Cafés, im Rathaus oder an öffentlichen Plätzen.

      Die Eröffnungveranstaltung ist am Freitag, den 8. Mai, um 17 Uhr
      in der Altstadtkirche, Kirchstr. 10.

      Die Abschlussveranstaltung ist am Sonntag, den 31. Mai um 19 Uhr
      im SchauspielHaus Bergneustadt.

      Darüberhinaus gibt es einige weitere Vernissagen …

      Alle Einzelheiten zur Aktion finden Sie hier:


    • Texte der Schreibwerkstatt

      Parallel zur Ausstellung „Druck
      & Poesie“ im Frühjahr 2026
      hat ENGELsART zu einer Schreibwerkstatt mit Sabine Wallefeld eingeladen.

      Fünf Frauen hatten sich getroffen und ihre Gedanken zu einigen Exponaten geschrieben.


      Gestartet wurde mit einem Zitat von Friedrich Schiller:
      „Kunst ist die Tochter der Freiheit“


      Text von Daphna Koll:
      Wenn ich diesen Worten nachspüre, will ich dies bejahen.
      Die Freiheit ist ein Ort für Inspiration.
      Hier kann ich allen Sinnen „die lange Leine“ geben,
      mich aussetzten, einlassen, offen für Einfälle bleiben, 
      das Gewicht von Worten (Leichtigkeit / Schwere) ertasten,
      die Waage schwingen lassen und – spielen lernen.
      Schauen, was sagbar, was mit-teilbar ist.
      Worte aufgreifen, verwerfen, Wegsamkeit prüfen,
      Festigkeit geben durch Dichte. Die Töchter und Söhne wachsen heran.

      Text von Elke Erben:
      Ein schönes Gefühl Tochter zu sein. Ich heiße Kunst, mit Nachnamen Freiheit. Das gibt mir unendlich viele Möglichkeiten mich zu entfalten.
      Das zu tun, was für mich gut und sinnvoll ist.
      Dinge auszuprobieren, die ich eventuell nicht tun würde. In Kontakt zu kommen mit Menschen, von denen ich lernen kann. Die mich ermutigen.
      Mit Materialien zu spielen und zu experimentieren. Farben und Formen zu verknüpfen. Themen zu bearbeiten, die mir wichtig sind.
      Meine Geschwister heißen Neugier und Inspiration, mein Vater Mut.
      Ich bin dankbar, dass es Euch gibt.


      Weiter ging es mit einer Bildbeschreibung:

      Röntgenbilder

      Durchsicht, Einsicht, Ansicht, durchscheinende Karten.
      Wer „es“ wissen will, schaut hinein,durchleuchtet ein Bild – noch geheimnisvoll -, eine analytische Offenbarung zwischen Schatten und Wahrheit mit Licht gezeichnet.

      Die Oberfläche zeigt reale Formen, bekannt – vertraut, verlässlich,
      wie eine schonende Decke, ein mildes Tuch. Die gewählten Motive stören die Durchsicht, wollen nicht wissen, machen etwas Anderes mit einer „Wahrheit“, verdrängen die Botschaft, wollen s c h ö n sein.

      Spuren, die eingeschrieben sind, Zeichen, die gelesen sein können.


      Druck: Gisela Eich-Brands/Christiane Klapdor
      Text: Daphna Koll


      Zwei Frauen

      Der erste Blick: Zwei Gestalten, reduziert, Rückenansicht ohne Arme, Beine eng aneinander, Füße unsichtbar. Eine Figur grün, die andere weiß auf rotem Grund füllen fast das ganze Bild.Hintergrund weiß mit schwarz-grünen und roten Streifen.

      Was sehe ich?
      Die Umrisse der Figuren sind gleich.
      Doch wirken sie unterschiedlich.

      Druck: Christiane Klapdor
      Text: Susanne Rejeb

      Roter Hintergrund vergrößert, verbreitert Körper und Kopf, durch Farbe und Form mächtiger, dominierend, rot bedrängt die grüne Körperseite, übergriffig. Rote Fackel über dem Haupt, Einfluss nehmend auf den Geist. Grün kann sich noch behaupten, lässt einen Raum offen zum Rand. Unsicher. Wirre weiße Kringel zeigen innerliche Zerrissenheit. Rechts dagegen starke, senkrecht verlaufende Geraden, nur tangierend, unterstreichen aufrechte Haltung, bieten Schutz, grenzen ab. Weiße Rundungen über der Schulter, nichts lastet, nichts stört, Ruhe. Auf grüner Schulter schwarze Linien, Gewicht. Dennoch: Zarte grüne Sprenkel in den weißen Streifen zwischen den Beiden. Hoffnung. Sie werden ihren Weg gemeinsam gehen.

      Zu diesem Bild gibt es weiter unten noch eine Bildgeschichte



      Texte: Elke Erben

      Druck links: Daphna Koll

      Ein langes, schmales Etwas – ca. 2,5 x 70 cm groß. Ein weißer Hintergrund und ein schwarzer Vordergrund. Unterbrochen durch weiße Linien oder freie Flächen. Oben ein Oval. Zwischendurch dickere Flächen im Wechsel mit dünnen Linien. rund um das Oval weniger Farbauftrag/Druck.

      Zu diesem Bild links gibt es unten noch eine Bildgeschichte …

      Druck oben: André Nowack

      Ein nahezu quadratisches Bild. Linien in horizontaler und vertikaler Richtung. Nicht exakt, sondern willkürlich eingeritzt ins Holz. Mal dünner und mal dicker. Die Flächen zwischen den Vertiefungen sind monochrom mit einem Blau/Grün/Türkis gefärbt. In unterschiedlichen Helligkeitsstufen, flächig mit Struktur. Ach die Tiefe der Rillen variieren. Ebenso deren Breite und Helligkeit.


      Zum Schluss war noch Zeit für eine Bildgeschichte:

      Der große Krah mit scharfem Blick Durchdringt er dichGefährlich 
      Hockt in seinem Federkleid
      Den riesigen Schnabel schon bereit
      Zu stürzen auf eine kleine Maus
      Die armen Tierchen packt der Graus
      Oh, großer Krah, bitte um Gnade
      Wär um die Mäuschen jammerschade  

      Druck: Beate Mittelberg
      Text: Susanne Rejeb


      Silhouetten
      plötzlich ein ungutes Gefühl.
      Wenn aus dem Nichts Gefahr lauert,bin ich bereit zu rennen?

      Nähe
      jetzt ist es ganz anders.
      Keine Angst und keine Flucht,
      nur das was ist – Begegnung.



      Druck: Daphna Koll
      Text: Elke Erben


      Druck links: Christiane Klapdor

      Dreiklang mit Kreisen
      farbige Flächen im Bild
      Bewegung spürbar


      Ohne Abbildung zum
      Druck von Rainer Aring

      Ist doch nur ein Kuss
      denkt der Verstand – doch das Herz spürt ganz viel Liebe

      Haikus: Elke Erben


      Druck von Daphna Koll:

      Ein langes Etwas
      in Schwarz und Weiß
      kein Titel und keine Idee.
      Dennoch sofort verliebt
      in dieses Grafische
      die Eleganz des Unscheinbaren.

      Keine sich aufdrängenden Farben
      aber eine ungewöhnliche Form.
      Ist es das, was mich anspricht
      und die Gedanken zum Fließen bringen?
      Nach dem Motto: weniger ist mehr.

      Druck von Christiane Klapdor:

      Zwei Wesen
      ein ICH, ein DU
      vielleicht sogar ein WIR.
      Jedes für sich
      oder doch gemeinsam?
      Erst jetzt oder schon länger?
      Mit Blick zurück oder nach vorn?
      Mit Kribbeln im Bauch oder aus Gewohnheit?
      Wer weiß das schon.

      Wichtig ist nur, dass es sie gibt – diese zwei Wesen.

      Texte: Elke Erben


    • Workshop Druck

      Parallel zur Ausstellung „Druck & Poesie“ gab es einen kleinen Workshop. Am 11. April zeigten Rainer Aring und einige andere beteiligte Künstlerinnen, wie Drucke hergestellt werden. Auf Linolplatten, CD oder Tetrapack, mit Werkzeug und Nadeln sowie Farben und natürlich mit einerDruckpresse.

      14 Teilnehmer*innen sowie einige Zuschauer*innen konnten sich selbst ein Bild machen, wie viel Spaß – aber auch Mühe – es macht, einen Druck vorzubereiten. Oder sich experimentell darauf ein- und überraschen zu lassen. Doch mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden.


      Ein rundum gelungener Nachmittag, den wir unbedingt noch mal wiederholen sollten.

    • Ausstellung: Face to Face

      Unter dem Motto „Vier von hier“ präsentiert ENGELsART vom 31. Mai 2026 bis 21. Juni 2026 eine neue Ausstellung im Alten Baumwolllager.

      Drei Künstlerinnen
      Stefanie Brands
      Katja Dörr
      Sabine Wallefeld
      und ein Künstler
      (Mau Jiménez)

      aus der Umgebung zeigen ihre künstlerischen Positionen zum Portrait.

      Mit unterschiedlichen Farben
      und Techniken … – aus vier Blickwinkeln.


      Im Fokus steht das menschliche Gesicht – als Ausdrucksträger, Projektions-fläche und Spiegel innerer Zustände. Unterschiedliche Blickweisen eröffnen
      einen Raum der Begegnung und Reflexion.


      Vernissage:
      Sonntag, 31. Mai 2026 / 11 – 13 Uhr

      Weitere Öffnungszeiten:

      Samstags
      6. Juni / 13. Juni / 20. Juni
      jeweils 15 – 17 Uhr

      Sonntags
      31. Mai / 7. Juni / 14. Juni / 21. Juni
      jeweils 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr


      Weitere Infos hier: