Während der Corona-Zeit habe ich begonnen, mich intensiver mit Fotograf*innen und anderen Kunstrichtungen zu beschäftigen.
Und mich gefragt, ob ich auch solche Bilder hinbekomme, die weltweit in Museen zu bestaunen und für teures Geld bei Auktionen verkauft werden.
Daher habe ich eine neue Fotobuch-Reihe begonnen: „Hommage an …“
Hier stelle ich jeweils ein Foto vom Künstler und eine eigenes Foto auf einer Doppelseite gegenüber. Das macht echt Spaß und ist nur für mich persönlich …
Meine bisherigen Hommage-Bücher: Man Ray, Lee Miller, Surrealismus, Lazlo und Lucia Moholy, Neue Sachlichkeit, André Kertész. Ich bin gespannt, womit ich mich als nächstes beschäftigen werde …
Hast Du auch schon mal so ein Projekt gemacht? Oder Deine fotografischen Arbeiten bzw. malerischen Exponate themenbezogen in einem Fotobuch präsentiert?
… beim FotoTalk ARTe[F]AKT haben wir uns mit der Gestaltung eines Fotobuchs beschäftigt.
Welche Themen eignen sich? Wie kann die Gestaltung aussehen? Welches Format passt am besten? Worauf ist bei der Auswahl der Bilder zu achten?
Wir haben uns Bildbände von Jim Dine „Tools“ und Michael Friedel „Bilder der Stille“ angeschaut. Außerdem einige Broschüren und Fotobücher von den Teilnehmer*innen.
Es wurde über mögliche Ziele gesprochen (Will ich präsentieren oder habe ich was zu erzählen?), die Vor- und Nachteile verschiedener Formate diskutiert, Möglichkeiten des Layouts überlegt und Erfahrungen mit aktuellen Druck-Anbietern ausgetauscht.
Wieder ein gelungener Abend mit einem regen Austausch. Und vielleicht neuen Impulsen für die eigene künstlerische Arbeit …
Noch bis zum 30. August 2026 präsentiert Brigitta Backhaus im Kunstraum Markt 1 in Gummersbach ihre Ausstellung „LandArt – abseits des weges“.
Ich habe sie mir am zweiten August-Wochenende angeschaut und bin sehr begeistert.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Geduld und Ausdauer Pflanzenteile gesammelt und zu einem Kunstwerk in der Natur komponiert werden.
Plötzlich werden aus rumliegenden Zweigen runde Tore. Steinen verbinden sich zu farbigen Kreisen oder aus Rindenstücken werden dreidimensionale Kugeln.
So bekommen unterschiedlichste Naturmaterialien eine neue Bedeutung.
Öffnungszeiten
Samstag 15:00 bis 17:30 Uhr Sonntag 15:00 bis 17:30 Uhr
Die Künstlerin freut sich über viele Besucher*innen und beantwortet gerne Ihre Fragen …
Unter dem Motto „Eine Zeitreise“ werden vom 21. August bis 07. September 2026 ausgewählte Exponate aus Sammlungen und Nachlässen, verschiedene Positionen nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst sowie Entdeckungen der digitalen Kreativität gezeigt.
Begleitet von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm im BASEMENT16, Schlossstraße 16, 51429 Bergisch Gladbach/Bensberg
Öffnungszeiten: Mi – Fr: 15 – 18 Uhr, Sa / So: 12 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Im September 2026 gibt es im Alten Baumwolllager eine besondere Ausstellung zu sehen:
„ANTHROPOZÄN – SPUREN UNSERES TUNS“
Manuele Klein – Zwischen Asche und Atem
Eine vielschichtige künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.
Der Begriff Anthropozän beschreibt ein Zeitalter, in dem menschliches Handeln zu einem bestimmenden Faktor für die Entwicklung des Planeten geworden ist. Die Ausstellung greift diese Fragestellung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, über die sichtbaren und unsichtbaren Spuren unseres Handelns nachzudenken.
Mit Arbeiten von Detlev Weigand, Micha Ende, Odo Rumpf (v.l.n.r.) sowie Manuele Klein (oben) vereint die Ausstellung unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Ausdrucksformen. Die Werke bewegen sich zwischen kritischer Reflexion, poetischer Verdichtung und visionären Perspektiven auf die Beziehung von Mensch, Natur und Technik.
Jede der beteiligten Positionen nähert sich dem Thema auf eigene Weise: Mal stehen Transformation und Wandel im Mittelpunkt, mal die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Dabei entstehen Arbeiten, die Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.
Schwerpunkt der Ausstellung ist das Projekt des Fotografen, Journalisten und Dokumentarfilmers Micha Ende: In Deutschland geboren, aber in der Welt zuhause. Seit 2008 lebt er in Brasilien und China.
In seiner Serie „Distant Neighbours / Ferne Nachbarn„ beschäftigt er sich mit der Frage: Zeigen die Menschen in Brasilien und China mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede? Wie weit sind diese „entfernten Nachbarn“ wirklich voneinander entfernt? Und welche Auswirkungen hat die Ausnutzung und Zerstörung der Erde von den Menschen auf den Menschen?
Fotos aus der Serie: „Terra em Chamas / Brennende Erde“ – Micha Ende
Ein Projekt, das schon seit 2017 vom Goethe-Institut finanziell unterstützt wird. Es ist die erste wirkliche Kooperation mit deutschen Künstlern im Rahmen und unter einem gemeinsamen Nenner „Spuren unseres Schaffens“ von Distant Neighbours.
Das Alte Baumwolllager wird für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort des Dialogs über Verantwortung, Veränderung und Zukunft. Die gezeigten Werke verstehen sich nicht als abschließende Antworten, sondern als Einladung, die Gegenwart aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die Spuren unseres Tuns bewusst wahrzunehmen.
Vernissage: Samstag, 5. September 2026 – 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 27. September 2026 – 15 bis 18 Uhr
Kostenloses Begleitprogramm:
Freitag, 18. September 2026 – 19 Uhr
Vortrag von Micha Ende: „Von der Hand in den Müll“ oder „Ferne Nachbarn“
Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des Projekts „Distant Neighbours“ und die Philosophie des in Köln registrierten gemeinnützigen Vereins DN.
Anschließend gibt es ein Künstlergespräch mit Micha Ende, Odo Rumpf, Detlev Weigand und Manuele Klein
Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Kunst, Diskussion und Begegnung miteinander zu verbinden.
Öffnungszeitenjeweils 15 bis 18 Uhr:
Donnerstag: 10. / 17. / 24. September
Freitag: 11. / 18. September
Samstag: 12. / 19. September
Sonntag: 06. / 13. / 20. / 27. September
und nach Vereinbarung:
Manuele Klein 0157 7351 0676 Micha Ende 0160 7049 538