Unter dem Motto „Vier von hier“ präsentiert ENGELsART ab dem 31. Mai 2026 eine neue Ausstellung im Alten Baumwolllager.
Drei Künstlerinnen (Stefanie Brands, Katja Dörr, Sabine Wallefeld) und ein Künstler (Mau Jiménez) aus der Umgebung zeigen ihre künstlerischen Positionen zum Portrait. Mit unterschiedlichen Farben und Techniken … – aus vier Blickwinkeln.
Im Fokus steht das menschliche Gesicht – als Ausdrucksträger, Projektions-fläche und Spiegel innerer Zustände. Unterschiedliche Blickweisen eröffnen einen Raum der Begegnung und Reflexion.
Vernissage: Sonntag, 31. Mai 2026 / 11 – 13 Uhr
Weitere Öffnungszeiten:
Samstags 6. Juni / 13. Juni / 20. Juni jeweils 15 – 17 Uhr
Sonntags 31. Mai / 7. Juni / 14. Juni / 21. Juni jeweils 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr
Am ersten Wochenende im Mai 2026 ist es wieder soweit:Die Ehrenfeld Kunstroute in Köln lädt ein. Mehr als 80 Künstler*innen beteiligen sich und zeigen ihre Kunst im Atelier, in Galerien und Kunsträumen.
Es ist wieder soweit: Die Art Fair in Köln öffnet ihre Türen – vom 24. bis 26. April 2026. Zeitgenössische junge Kunst … in der XPost, Gladbacher Wall 5.
Am Samstag, den 14. März 2026 war es wieder soweit: Die Band JazzStones – Stefan Heidtmann (piano), Markus Braun (bass), Marcel Wasserfuhr (drums) – fusionieren modernen europäischen Jazz mit Klassikern des Rock´n´Roll.
Aber auch Eigenkompositionen und Standards gehören zum vielfältigen Repertoire. Begleitet werden Sie von Marcus Bartelt am Tenor- und Bariton-Saxophon. Die zahlreich erschienenen Besucher*innen waren begeistert von dieser besonderen musika-lische Reise mit Adaptionen der Rolling Stones.
Nach der Renovierung des Alten Baumwolllagers präsentierte die Kunst- und Kulturinitiative in Engelskirchen das erste musikalische Highlight:
Ein Konzert von „Eden West“ – vier Musiker*innen aus Engelskirchen (Claudia Hansen / vocals – Didi Hamann / piano – Helmut Klein / bass – Jörn Beckesch / drums) haben eigene und aktuelle Songs aus den Charts in ein „jazziges“ Gewand gepackt. Kombiniert mit traditionellen Jazzstandards und Latin-Klängen. Die Veranstaltung am 21. Februar 2026 war gut besucht und die Zuhörer*innen waren begeistert von der Vielfalt der Songs.
Die Jahresausstellung von ENGELsART-Mitgliedern zum Thema „Swing & Soul“ wird vom 26. April bis 24. Mai 2026 im Alten Baumwolllager präsentiert.
Vernissage: Sonntag, 26. April 11 – 13 Uhr
Linoldruck Saxophonist: Peter Leins
Wer sich als Künstler*in von ENGELsART noch beteiligen möchte, schickt bitte bis zum 22. April 2026 eine kurze Mail an bilder@engelsart.de. Gesucht werden Exponate aus Malerei, Fotografie, Collage, Druck, Assemblage, die zum obigen Thema passen.
Öffnungszeiten der Ausstellung bis zum 24. Mai:
Samstags: 2. Mai / 9. Mai / 16. Mai / 23. Mai jeweils 15 – 17 Uhr
Sonntags: 26. April / 3. Mai / 10. Mai / 17. Mai/ 24. Mai jeweils 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr
Begleitprogramm:
Während der Ausstellung gibt es auch einen besonderen Abend: Jazz kulinarisch – erst ein thematisch angepasstes 3-Gänge-Menü und anschließend ein Konzert mit der Antje Mallwitz Band. Am Samstag, den 9. Mai 2026 um 19 Uhr.
Kostenbeitrag inkl. einem Freigetränk und Konzert: 45 Euro.
Bitte verbindliche Reservierung unter veranstaltung@engelsart.de
Noch bis zum 29. März 2026 präsentiert Marlis Sauer im Basement 16 in Bensberg eine ungewöhnliche Ausstellung. Ich habe sie mir heute angeschaut und kann sie nur empfehlen.
Der interdisziplinäre Künstler, Schriftsteller, Musiker Holger CROW (hier vor einigen seiner Arbeiten – rechts in Kooperation mit Tali He) hat die international besetzte Ausstellung kuratiert. 25 Künstler*innen aus zehn Nationen zeigen eine interessante Vielfalt aus Malerei und Fotografie.
Igor Sacharow-Ross
Shelly Thanner
Qi Wei Zhang
pain-t – Markus Gertken
Eline Ostergaard
Parallel zur Ausstellung gibt es noch einen Workshop mit Crow und Livemusik. Einzelheiten finden Sie hier.
Sehr gefallen haben mir auch die Arbeiten von Thomas Michel mit der Hydrographie-Technik. Es lohnt sich, bis Ende März mal im Basement 16 vorbei zu schauen.
Elke und ich treffen uns in Overath in dem Café „Kaffeepause“. Nachdem sie mich interviewt hat, tauschen wir die Rollen.
Elke erzählt begeistert von Ihrem Projekt „Hommage an …“ – Fotograf*innen, Künstler*innen oder eine Kunstrichtung, die sie besonders begeistert.
Seit 2020 gestaltet sie jedes Jahr ein Fotobuch – immer im gleichen Stil: Sie stellt am Anfang des Buches den Künstler oder die Künstlerin vor, dann zeigt sie deren Werke auf der linken und ihre fotografischen Interpretationen auf der rechten Seite. Sehr interessant und spannend.
Die Idee dahinter war herauszufinden, ob Elke auch Fotos dieser Art gestalten kann. Denn oftmals schaut sie sich Fotos in Ausstellungen oder Büchern an und fragt sich insgeheim: Warum wird hier nicht meins präsentiert? Was ist das Besondere an den Fotos, die im Museum, in Galerien hängen oder in einem Bildband gezeigt werden? Und wo ist der Unterschied zu meinen?
Insgesamt hat sie bisher sechs Fotobücher dieser Art erstellt: Über Man Ray, Lee Miller, die Neue Sachlichkeit, Lazlo und Lucia Moholy, den Surrealismus und André Kertész. Sie zeigte mir zwei der Fotobücher, die mich sehr begeistern.
Es macht ihr überhaupt sehr viel Spaß Fotobücher zu erstellen. Auch ihre Urlaube hält sie in Fotobüchern fest, aber auch andere Fotos wurden z. B. unter dem Titel „Momente“ oder als Buchserie „Spuren der Vergangenheit“ (Lost Places) in verschiedenen Büchern verewigt.
Ihr Anliegen ist es, durch das Erstellen der Fotobücher und die Beschäftigung mit den jeweiligen Künstlern und Künstlerinnen zu wachsen und vielleicht Neues zu entdecken. Denn oft kommt es zu überraschenden Ergebnissen und sie stellt fest, dass frau mehr kann als sie denkt. Sie möchte auch weiterhin jedes Jahr ein Buch über eine/n Künstler/in erstellen oder andere projektbezogenen Werke schaffen.
Die Foto-Arbeiten, die sie erstellt, macht sie hauptsächlich für sich. Ein Verkauf der Werke wäre schön, aber nicht zwingend. Bei Fotos sei es auch oft so, dass die Menschen denken, dass sie das selber können (aber meistens nicht machen), und deshalb von dem Kauf eines Fotos absehen.
Sehr gerne präsentiert Elke ihre Werke in Ausstellungen, freut sich über Diskussionen oder interessierte Fragen zu ihren Arbeiten und den Austausch über Fotografie im Speziellen und Kunst im Allgemeinen. Elke möchte mit Ihren Arbeiten die Menschen zum Nachdenken anregen, Dinge hinterfragen und auf das Schöne im Alltäglichen hinweisen. Sie macht auch Motive sichtbar, die von anderen gar nicht gesehen werden. Meistens nach dem Motto: Weniger ist mehr.
Das gilt sowohl für das Motiv als auch für das Mitschleppen von Technik. Mittlerweile reicht bei einer Foto-Exkursion die Kamera mit einem Objektiv. Kann nur sein, dass sie die gleiche Runde dann nochmals mit einem anderen Objektiv geht.
Das war nicht immer so, denn ihre Begeisterung für die Fotografie begann mit ihrer ersten Spiegel-reflexkamera, die sie sich bereits vor ihrem Abitur zulegte. Alle verfügbaren Brennweiten wurden ausprobiert, SW-Fotos in der eigenen Dunkelkammer entwickelt und alle möglichen Themen als Workshops bei verschiedenen Bildungsträgern präsentiert und im Fotoclub – damals der erste Fotoclub nur für Frauen – diskutiert.
Auf die Frage nach ihrem ersten Werk, was sie selbst als Kunst bezeichnen würde, berichtet sie von einem Foto, das sie während Ihrer Studienzeit gemacht hat. Es zeigte Äste im Gegenlicht nach einem Eisregen. Das war auch ihr erstes Foto, das bei einem Wettbewerb prämiert und ausgestellt wurde.
Hin und wieder macht sie auch „analoge Kunst“: Papier-Collagen auf gedruckten Fotos oder Malen mit Acryl und Tusche. Aber sie nutzt auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung am PC: Montagen, Doppelbelichtungen, mit NIK- oder Francis-Filtern.
Vielen Dank an Elke für das sehr spannende und interessante Gespräch. Ich wünsche ihr weiterhin viele gute kreative Ideen und die Auseinandersetzung mit interessanten Künstler*innen.
Ich treffe Elisabeth in der „Kaffee-pause“ in Overath. Nach einer gesundheitlich angeschlagenen Zeit freut sie sich auf einen schönen Cappuccino und ein Stück Tiramisu-Torte – statt des Mittagessens. Ich bestelle mir einen Café Crema und dann geht es los. Einleitend erzählt mir Elisabeth, dass sie im Moment etwas „Mal-faul“ ist. Und sie derzeit nicht weiß, wohin ihre künstlerische Reise gehen soll.
Daher die Frage, was sie aktuell beschäftigt. Mitte März findet die Kunstmesse in Mondorf statt, an der ich wieder teil-nehmen werde. Dort war ich vor Corona schon mal, und rechne mit ca. 40 Teilnehmenden aus Handwerk und Kunst. Ich bereite daher einige kleine quadratische und runde Exponate in Acryl vor. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich diese besser verkaufen lassen. Natürlich werde ich auch größere Werke von mir ausstellen. Ein Thema habe ich dafür nicht, ich werde die Vielseitigkeit meiner Werke präsentieren. Es sind Arbeiten in Acryl gegenständlich und abstrakt, Collagen, Mischtechniken, aber auch einige Arbeiten in Pastell.
Wie definierst Du Kreativität/Kunst für Dich? Für mich ist Freiheit eine große Voraussetzung für meine künstlerische Tätigkeit. Ich habe viele Dinge im Kopf, die ich noch umsetzen möchte und es kommen immer neue Ideen dazu. Manche verblassen für eine gewisse Zeit wieder, da sie von anderen Ideen überlagert werden, aber irgendwann tauchen sie wieder auf. Und dann diese unendliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Ich probiere darum auch immer wieder gerne Neues aus.
Wie bist Du zur Kunst gekommen? Im Grunde durch einen Umzug ins neue Haus 2008. Einige Wände waren noch so leer, da sollten Bilder hängen. Aber was mir (und meinem Mann) gefiel, war uns etwas zu teuer. Und habe dann 2010 angefangen zu malen. Da ich auch gerade den Job gewechselt habe, hatte ich etwas mehr Zeit und habe in einem regelmäßigen Kurs bei Sonja Siems in Overath drei Jahre die Grundlagen der Acrylmalerei erlernt.
Danach habe ich immer mal wieder Kurse anderer Malerinnen und Maler besucht, um weitere Techniken zu erlernen und Feedback zu meinen Bildern zu bekommen. Ich bin immer bei Acryl geblieben, habe erst in den letzten Jahren angefangen auch mit Pastellen zu malen.
Was ist Dein größtes persön-liches Vergnügen beim Malen? Das größte Vergnügen ist der Prozess, wenn ein Bild entsteht. Und die Zufriedenheit, wenn es fertig ist und möglicherweise verkauft wird.
Brauchst Du Publikum für Deine Kunst? Auf jeden Fall. Mir ist es wichtig meine Bilder auszustellen und von den Betrachtern ein Feedback zu bekommen. Das kann Anerkennung sein oder auch konstruktive Kritik. Ich möchte mich weiterentwickeln, daher ist der Austausch für mich sehr wichtig.
Denn ich möchte mit meiner Kunst Schönheit zeigen und anderen eine Freude bereiten. Daher war die Coronazeit auch wirklich frustrierend, denn es gab keine Resonanzmöglichkeiten. Und somit blieb die Frage nach der Sinnhaftigkeit meiner Malerei offen.
Wie hast Du Deine Kunst entwickelt? Meine Bilder sind alle unterschiedlich, ich habe viel ausprobiert. Bei verschiedenen Künstler*innen (z. B. Karin Kuthe in Bergisch Gladbach oder Angelika Biber in Köln, von 2021 bis 2025 Studium in der Malakademie bei Per von Spee mit Abschlussdiplom), in Workshops und auf Malreisen. Viele Stile kennen gelernt, aber immer nur das rausgesucht, was mir gefällt und zu mir passt.
Arbeitest Du lieber allein oder mit anderen? Ich arbeite gerne allein bei mir zuhause. Aber ich mag es auch sehr in der Gruppe zu malen, sich mit den anderen Teilnehmerinnen auszutauschen. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mich ungestört für mehrere Stunden mit meiner Kunst zu beschäftigen.
Von wem oder was lässt Du Dich bei Deinem Schaffen inspirieren? Von den Dingen, die ich im Alltag sehe – egal ob Muster in Textilien, Landschaften, die Natur an sich, Fotos in Zeitschriften und Zeitungen. Interessante Motive oder Inspirationen nehme ich mit dem Handy auf, und verarbeite es später malerisch.
Gibt es etwas, was Dich bei Deinem Schaffen behindert? Meistens nur ich selber, durch zu wenig Zeit, andere Verpflichtungen oder fehlende kreative Stimmung.
Bist Du außer bei ENGELsART noch woanders Mitglied? Ja, ich engagiere mich noch beim Kölner Malerkreis. Dort gibt es einen regelmäßigen Stammtisch für Gespräche und Ausstellungen in der Galerie „Im Malerwinkel“ im Rheinpark. Manchmal gehen wir auch „on tour“ und präsentieren unsere Werke in Hotels, in Rathäusern von Köln oder wie zuletzt im Nierenzentrum Köln.
Welchen Stellenwert nimmt Kunst von anderen in Deinem Leben ein? Eher einen kleinen, ich möchte lieber eigene Kunst bei mir zuhause aufhängen. Aber zwei oder drei Werke von anderen haben wir schon. Mein Mann hat einige Drucke von großen Bildern des Overather Malers Dieter Framke erworben.
An wie vielen Ausstellungen hast Du schon teilgenommen? Ich habe 2014 an der ersten Gemeinschaftsausstellung teilgenommen. Es war meine Idee mit den bisher in den Kursen bei Sonja Siems entstandenen Werken eine Ausstellung zu organisieren. Seitdem präsentiere ich regelmäßig meine Kunst auf Kunst- und Handwerkermärkten, stelle bei Kunstvereinen oder auf Anfrage auch in anderen Institutionen aus. Zurzeit stelle ich einige Werke im Altenheim Wahlscheid aus.
Hast Du einen künstlerischen Traum? Als Traum würde ich es nicht bezeichnen, aber mein Ziel ist es schon, meine Werke zu verkaufen, da das für mich die größte Anerkennung ist.
Hast Du ein Lebensmotto? Am Ende meines Lebens möchte ich sagen können: Ich habe ein gutes und zufriedenes Leben gehabt. Natürlich habe ich bisher auch Negatives erfahren, aber das hat mich reifen lassen und in der Rückschau auch weitergebracht.
Möchtest Du noch etwas Persönliches/Biografisches ergänzen? Ich erstelle sehr gerne Fotobücher, nicht nur von meinen Urlauben, sondern auch von meinen Werken.Denn es ist ein völlig anderes Gefühl ist, die Fotos in einem Buch zu sehen, als sich diese auf dem Computer anzuschauen.
Darum habe ich meine künstlerische Laufbahn bisher in zwei Fotobüchern festgehalten. Einmal „Die Anfänge“ von 2010 bis 2015 sowie „Die Fortschritte“ von 2016 bis 2020. In diesem Jahr werde ich das dritte Buch erstellen über „Die weiteren Fortschritte“ von 2021 bis 2025. Wie es dann weitergeht, ist noch offen.
Ich danke Elisabeth sehr herzlich für den unterhaltsamen Nachmittag und wünsche ihr eine gute Orientierung, wie es künstlerisch kreativ weitergehen kann.