Eine Komödie von Alan Ayckbournim BOX Theater Köln
Fünf Szenen, ein Thema: In „Konfusionen“ wird geredet, missverstanden, geschwiegen – und dabei urkomisch gestritten. Mit scharfem britischen Witz entlarvt der Erfolgsautor die Tücken zwischenmenschlicher Verständigung. Aus harmlosen Alltagssituationen erwachsen skurrile Wortgefechte, peinliche Begegnungen und groteske Dramen. Und so stolpern Ayckbourns Figuren mit Anlauf in die Fallstricke ihrer eigenen Sprache.
Unter der Regie von Gisela Nohl spielen: Ingrid Bagner, Uwe Bizer, Steffi Brands (Mitglied bei ENGELsART), Andrea Erdmann und Jochen Winter.
Ein kurzweiliger Theaterabend voller Tempo, Pointen und schräger Szenen – bitterböse, komisch und erschreckend wahr.
Sabine Wallefeld (Malerei) und Marion Sachsenröder (Fotografie) aus Gummersbach präsentieren gemeinsam mit Regina Tanne (Bildkünstlerin) und Karlheinz Jardner (Fotodesigner, Fotograf) eine Ausstellung im Werksarztzentrum Oberberg e.V., Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.
Interpretiert wird der Wald in Fotografien, gestalteten Bildgeschichten und malerischen Ausdrucksformen als Ruhe- und Glücksort, Inspirationsquelle und als gefährdeter, verwundeter Lebensraum.
Die Bilder versuchen eindringlich, die Fragilität, Schönheit und existentielle Bedeutung des Lebensraumes Wald für Mensch und Tier sichtbar zu machen. Eine Einladung zum Staunen und Reflektieren …
Wer es zur Vernissage am 11. Oktober um 11 Uhr nicht schafft, kann gerne unter 0170 9382968 einen Termin zur Besichtigung machen.
Wir wissen, die Suchmaschinen meinen es gut – aber manchmal schicken sie Dich lieber in den Himmel, als direkt zu uns. Google und andere Suchmaschinen lieben Rätsel. Aus ENGELsART wird da schon mal Engel Art oder Engelart.
Plötzlich findest Du eine Bastelanleitung für Schutzengel, einen Kunstkurs für Cherubime oder einen Onlineshop für Engelsfiguren.
Wir machen Kunst und Kultur mit Stil und Charakter. Vielfältig und kreativ – für alle Sinne. Schön, dass Du jetzt da bist – egal, wie Du uns gefunden hast!
Merke: Wer ENGELsART sucht, sollte auch ENGELsART schreiben – zumindest mit allen Buchstaben und ohne Leerzeichen. Alles andere landet vermutlich irgendwo zwischen Wolke 7 und Google-Schnitzeljagd.
Gut besucht war das Alte Baumwolllager am 25. Oktober 2025.Denn die Band „Walbach“ begeisterte das das zahlreich erschienene Publikum mit Akustik Rock, Pop und Blues – Klassiker aus den vergangenen 80 Jahren und Eigenkompositionen.
Ein Abend mit viel Rhythmus, sentimentalen Momenten und Cover-Versionen unter anderem von John Hiatt, Sam Fender und Roachford …
Sehr gut besucht war das Alte Baumwolllager Mitte Oktober 2025, denn es ging um essentielle Fragen rund um das Thema Heimat. Mit minimalem Bühnenaufbau ist es den Akteurinnen Heike Bänsch, Kristin Kunze und Fouzia Yousufi (vrnl) gelungen, das Publikum zum Mitdenken zu bewegen.
Wo ist meine Heimat? Warum habe ich als Geflüchtete oder vom Krieg verfolgte so oft Heimweh? Was bedeutet es Mut zu haben in einem neuen Land mit fremden Menschen, einer anderen Kultur und einer neuen Sprache?
Fragen, die jede Frau aus den drei unterschiedlichen Generationen für sich beantworten muss. Jede trägt ihr eigenes Gepäck mit, Ängste und Sorgen, aber auch Hoffnungen …
Die in Wiehl lebende Künstlerin Anne Fabeck präsentiert vom 30. September 2025 bis März 2026 eine Ausstellung im Amts- und Landgericht Düsseldorf – Werdener Str. 1. Die Einführung bei der Vernissage am 30. September um 15 Uhr hält Renate Seinsch von ENGELsART. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr öffentlich über den Haupteingang zugänglich.
Am 23. September 2025 gab es eine interessante Lesung im Alten Baumwolllager: Dr. Silja Behre berichtete in nicht chronologischen Episoden aus ihrem Buch „Ephraim Kishon – ein Leben für den Humor“ – eine Biografie über die 60er, 70er und 80er Jahre des Bestsellerautors in Deutschland.
Die studierte Historikerin lebt mit ihrem israelischen Mann und drei Kindern in Tel Aviv und war auf Einladung der KVHS Oberberg und ENGELsART ins Oberbergische gekommen.
In lebhaften Bildern erfuhren die Zuhörer von Kishons ersten Jahren in Budapest und seine Ankunft im damals noch zu gründenden Start Israel. Silja Behre beleuchtete, wie er ausgerechnet in Deutschland so erfolgreich sein konnte, welchen Anteil sein österreichischer Übersetzer an seinem Erfolg hatte und wieso Kishon trotz des Erfolges nicht zufrieden mit seinem Leben war.
Anschaulich und kenntnisreich berichtete Silvia Behre von Kishons Theater- und Filmkarriere, vom „deutschen“ und „israelischen“ Kishon, vom Satiriker und Hardliner israelischer Politik und von seinem Verdienst um die deutsch-israelische Annäherung.
Zum Abschluss des gelungenen Abends wurden vielfache Fragen des Publikums beantwortet, moderiert von Dr. Kristina Reiss von der VHS Oberberg.
Mitte September 2025 war ich mal wieder in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach. Zwei Ausstellungen haben mich interessiert und natürlich auch die Aktion von Tim Beeby.
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So lautete die Aktion des Künstlers Tim Beeby am 3. Wochenende im September. Für mich war es interessant zu erfahren und zu spüren, was es mit mir macht, wenn ich die Wahl habe, eine der 130 Leinwände „Inks“ kostenlos mitzunehmen oder aber für den Marktwert zu kaufen? Im letzteren Fall jedoch mit Signatur, Titel und Datum.
Ist ein Werk erst dann ein Kunstwerk, wenn alle Daten sichtbar sind und für teures Geld verkauft wird? Oder ist ein Werk keine Kunst, wenn es verschenkt wird? Spannende Fragen, denn hinsichtlich der verwendeten Materialien und der Ästhetik gibt es keinen Unterschied …
Ich jedenfalls hatte Skrupel, ein Werk kostenlos mitzunehmen, war aber auch nicht bereit, für das kleinste Format 1400 Euro zu bezahlen.
Diese Ausstellung ist noch bis Ende Januar 2026 zu sehen und hat mich sehr begeistert. Von weitem sehen dieWerke von Eckart Hahn aus wie abfotografierte Papier-Collagen, aber bei genauerer Betrachtung entpuppen sie sich als Acrylmalerei auf Leinwand.
Fotografiert im Kunstmuseum Villa Zanders – Elke Erben
Mit einer unglaublichen Präzision gelingt es dem Künstler das Medium Papier sehr realistisch in unterschiedlichen Ansichten und Bedeutungen darzustellen – mit Farben und Pinsel. Eine wirklich sehenswerte Ausstellung für alle, die Papierarbeiten als Kunst wertschätzen …
… aber mit ganz viel Inspiration und Überraschungen. Noch bis zum 26. Oktober 2025 sind die Hängenden Skulpturen und Installationen aus Papier von fast 30 Künstler*innen zu bestaunen. Mal einfach geknickt oder aufwändig gerissen. Von der Decke abgeseilt oder an die Wand gepinnt.
Fotografiert im Kunstmuseum Villa Zanders – Elke Erben
Ein Abend voller Lebensfreude präsentierte ENGELsART am 4. Oktober 2025 im Alten Baumwolllager.
Claudia Sofia von den Kapverdischen Inseln begeisterte das Publikum mit ihrem Gesang, dem unbändigen Spiel auf der Gitarre und den selbstgeschriebenen Songs aus ihrer neuen CD „Mas Um Melodia“.
Foto: Ulrich Faßbender – Leverkusen
Gemeinsam mit Lucio Vieira am Bass und Markus Leukel am Schlagzeug gab es zwei Stunden Rhythmus pur. Und natürlich noch eine Zugabe. Da fiel es den Besucher-Füßen schwer, ruhig zu bleiben. Und wenn das Wetter etwas wärmer und die Getränke etwas exotischer gewesen wären, hätte man/frau sich wie im Urlaub fühlen können. Es fehlte nur der Blick aufs Meer …
Claudias Lieder sind tief verwurzelt in der Musiktradition ihrer Kapverdischen Heimat, gleichzeitig ist eine Offenheit für Elemente aus der brasilianischen und europäisch-amerikanischen Musikkultur bis hin zur klassischen Musik unverkennbar. Sie singt vom Leben und Lieben auf dem Inselarchipel vor der Küste Westafrikas, auf dem sich in den vergangenen 500 Jahren eine einzigartige kreolische Kultur entwickelt hat.