Ende März startet ein neuer Schreibworkshop bei ENGELsART im Alten Baumwolllager.
Die Künstlerin und Schriftstellerin Sabine Wallefeld aus Gummersbach wird eine kleine Gruppe begleiten, die sich mit ihren Gedanken beschäftigen und diese in kleinen Texten festhalten möchten …
Eine Einführung zum Kennenlernen gibt es am Samstag, den 28. März 2026, von 10.30 bis 13.00 Uhr. Teilnahmegebühr: 10 Euro.
Danach trifft sich die Gruppe ab 7. April jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 bis 18.30 Uhr. Teilnahmegebühr 5 Euro pro Abend.
Wer Lust hat, das Schreiben von Geschichten oder Gedichte mal selber auszuprobieren, meldet sich bitte bis zum 24. März unter veranstaltung@engelsart.de.
Und wer mal BILDgeschichten zu den Exponaten der Ausstellung „Druck & Poesie“ schreiben möchte, ist hierzu herzlich eingeladen am Mittwoch, den 1. April von 15.00 bis 17.30 Uhr im Alten Baumwolllager. Auch hier bitte eine kurze Anmeldung unter veranstaltung@engelsart.de
Die Jahrestage zur Druckkunst (15. März) und Poesie (21. März) sind Inspiration für eine Ausstellung „Druck & Poesie“ im Alten Baumwolllager – vom 22. März bis 19. April 2026.
Acht Künstler*innen aus der Region: Rainer Aring – Gisela Eich-Brands – Sabine Helsper-Müller – Christiane Klapdor – Daphna Koll – Anke Lohbeck – Beate Mittelberg – André Nowack zeigen vielfältige Druckwerke – entstanden mit unterschiedlichen Techniken.
Vernissage: Sonntag – 22. März 2026 – 11 – 13 Uhr mit Sektempfang Finissage: Sonntag – 19. April 2026 – 14 – 16 Uhr mit Direktverkauf
Begleitet wird die Ausstellung von einem Schreibworkshop „BILDgeschichten“ mit Sabine Wallefeld. Text trifft Bild – schreiben Sie zu den ausgestellten Exponaten: Mittwoch – 1. April – 15.00 – 17.30 Uhr. Anmeldungen bitte bis 28. März unter veranstaltung@engelsart.de
Und mit einem Druckworkshop „Druck in der Praxis“ mit den ausstellenden Künstler*innen. Einblicke in die Drucktechnik und Möglichkeit eigene Drucke zu erstellen: Samstag – 11. April – 14.00 – 16.00 Uhr Teilnahme ab 16 Jahre – Anmeldung unter veranstaltung@engelsart.de
Lust auf eine kreative Herausforderung? Dann mach doch mit beim the100dayproject.
Die von Elle Luna und Lindsay Jean Thomson ins Leben gerufene Aktion lädt Dich ein, 100 Tage lang an einem Projekt zu arbeiten, ein Thema zu intensivieren, Routine zu etablieren und mögliche Ergebnisse auf Social Media zu präsentieren.
Ich habe im vergangenen Jahr jeweils ein Foto mit dem Handy und meiner Begleitung Flo gemacht. In diesem Jahr werde ich möglicherweise was Neues probieren … Das Projekt startet übrigens am Sonntag, den 22. Februar 2026.
Beim letzten Künstler*innen-Stammtisch in 2025 wurde mal wieder der Wunsch geäußert, gemeinsam eine Ausstellung zu besuchen. Und so trafen sich einige Mitglieder von ENGELsART sowie Angehörige und Bekannte am 15. Januar 2026 für eine Führung im Kolumba Köln.
Der Untertitel der Ausstellung, die noch bis zum 14. August läuft, lautet: Kunst in Zeiten der Unvernunft.
In rund 90 min wurde unsere Gruppe – die einzigen Gäste, da vor der offiziellen Öffnungszeit des Museums – durch die Ausstellung geführt. Erst in den Ausgrabungsteil mit interessanten Infos zur Geschichte der Kirche und des Hauses und den wunderbaren Lichtspielen an den Wänden, dann in die Ausstellung mit den modernen und weitläufigen Räumen.
Und es gab viel zu entdecken – beginnend bei „Keine Kunst ohne Tatsachen“ von Felix Droese. Nicht wirklich schön, aber anregend für den Austausch. Dann zum Statement von Josef Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler …“, was in unserer Gruppe auch nicht angezweifelt wurde.
Sehr spannend die Arbeit der in Köln lebenden Monika Bartholomé: „Brenda, Lee and the others“. Wie auch bei anderen Exponaten geht es um die Verbindung von Mensch und Raum, aber auch um künstlerische Vorbilder – eine Mischung aus Namen, kleinen abstrakten Zeichnungen und dem Spiel mit Kontrasten.
Als Fotografin haben mich besonders die Arbeiten von Duane Michels (u.a. „build a pyramide“ und die Videos in Raum 9) und Anna & Bernhard Blume („Transzendentaler Konstruktivismus“) sowie die Arbeiten von Bettina Gruber angesprochen. Und natürlich der „Fotograf mit Hochzeits-gesellschaft“ von Erich Bödeker.
Darüberhinaus gab es aber auch Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Alltags-Gegenstände (in grellen Farben) sowie Rauminstallationen – und die „Kugelbahn“ von Manos Tsangaris zu sehen.
Insgesamt ein interessanter Vormittag mit neuen Inspirationen und netten Gesprächen. Eine tolle Kombination aus Kunst und Architektur – solche Ausflüge sollten wir häufiger mal machen …
Ich treffe Evelyn in ihrem Zuhause in Engelskirchen – wie immer begegne ich einem freundlich lächelnden Menschen. Nach der Begrüßung ihres Mannes, den ich bisher nur dem Namen nach kannte, gehen wir hoch ins Atelier. In lockerer Atmosphäre beant-wortet Evelyn mir einige Fragen zu ihrer künstlerischen Seite.
Was gibt es privat über Dich zu berichten?
Ich bin 1940 in Masuren geboren und bin u.a. über Dortmund – wo ich meinen Mann kennengelernt habe – 1982 nach Engelskirchen gekommen. Schon 1964 haben wir geheiratet, bis 1969 als Postobersekretärin gearbeitet. Dann kam die Elternzeit, in der ich meine zwei Kinder großgezogen habe. Mittlerweile habe ich auch schon vier Enkelkinder.
Wie bist Du zur Kunst gekommen?
Im Grunde schon über die Schule – ich hatte immer gute Kunstlehrer. Und die haben mich bestärkt, daran zu arbeiten – zumindest privat. Ich hatte immer schon ein gutes Auge für Komposition und Farbgestaltung.
Die Ergebnisse findest Du in meinen Skizzenbüchern, die ich alle aufbewahrt habe. Oder in dem Stapel Aquarell – das Einrahmen wäre zu teuer geworden.
Außerdem habe ich (außer in der Elternzeit) Kunstkurse besucht – u.a. rund 20 Jahre bei Margret Riese. Dazu Ausstellungen in Museen und Galerien angeschaut – viele Jahre lang mit Susanne Koller-Schmitz.
Wie definierst Du Kreativität/Kunst für Dich?
Mein Auge sieht etwas, was meinem Geist gut gefällt und mich angenehm berührt. Es entsteht ein inneres Bild – das ist im Grunde auch der Auslöser für mein Schaffen – damals wie heute. Dann setze ich mich hin und male es … meistens erst als schnelle Skizze, dann ausgearbeitet mit Aquarell oder Öl.
Wie würdest Du Deine Kunst definieren?
Sehr vielseitig hinsichtlich Motivwahl und mit ganz viel Spaß am Ausprobieren. Ein Thema, mit dem ich mich schon seit Jahren beschäftige, sind Menschen: Als Einzelporträt oder als Paare. Besonders stolz bin ich auf das Porträt von Elisabeth Klug, die aber leider 2025 im Alter von 100 Jahren verstorben ist.
Welcher Künstler hat Dich möglicherweise geprägt?
Ich bin nicht sicher, ob er mich geprägt hat, aber seine künstlerische Vielfalt mit den unterschiedlichsten Themen und Techniken bewundere ich an Pablo Picasso schon sehr. Kein Wunder also, dass ich ihn auch mal skizziert habe.
Was bedeutet Dir künstlerischer Erfolg/Anerkennung?
Ich denke jeder Mensch ist glücklich darüber, wenn er oder sie ein positives Feedback zu seinen Werken bekommt. Lob ist immer besser als Kritik – es sei denn ich kann daraus lernen.
Mit welchen Farben arbeitest Du am liebsten?
Mit Aquarell auf Papier – erst eine Skizze mit Bleistift oder Fineliner und dann die Farbe. Damit habe ich auch meine erste große Ausstellung im Rathaus Engelskirchen gehabt – gemeinsam mit Heide Braun. Den Zeitungsartikel habe ich immer noch.
Aber natürlich auch mit Öl, das entschleunigt und ich muss mir vorher intensivere Gedanken über die Umsetzung machen.
Arbeitest Du lieber allein oder mit anderen?
Das Malen in der Gruppe hat mir immer viel Spaß gemacht, es lebte von Gesprächen, Inspiration und Feedback. Aber wirklich malen tue ich lieber in Ruhe in meinem Atelier. Dennoch sind viele meiner Arbeiten bei Treffen in der Gruppe entstanden: Vorwiegend Porträts und Garten-/Blumenbilder.
Bist Du außer bei ENGELsART noch woanders Mitglied?
Nein, ich bin schon seit Anfang an dabei. 1999 hat sich eine Gruppe zusammengefunden, die Kunst und Kultur in Engelskirchen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wollte. Ich denke das war eine sehr gute Idee.
Zwischendurch habe ich aber auch bei den Kunstfreunden Oberberg 83 mit gemalt. Auch dort haben wir Ausstellungen präsentiert (u.a. im Oelchens-hammer) und Museen besucht.
Was erhoffst Du Dir von einer Kunstinitiative?
Genau das, was ENGELsART bietet: Ein Netzwerk von Künstler*innen, die sich austauschen und gemeinsam gestalten. Die von und miteinander lernen. Vielleicht mal gemeinsam Sketch-Crawlen und viel lachen.
Welchen Stellenwert nimmt Kunst von anderen in Deinem Leben ein?
Im Hinblick auf Schauen, Staunen und als Anregung einen großen. Aber ich habe nicht das Geld und den Platz um Kunst zu kaufen oder zu sammeln. Ich weiß ja nicht mal, wohin mit meinen eigenen Leinwänden … Aber zwei „externe“ Werke habe ich doch: Bei der Art Connection von ENGELsART habe ich mal ein Werk von Edith Fischer gewonnen und irgendwann vorher ein Bild von Graf von Spee (Sen.) geschenkt bekommen.
Hast Du auch Kunst verkauft? Ja, immer mal wieder. Eine Zeitlang habe ich im Schaufenster vom Pflegedienst Graf/Kaltenbach jeden Monat zwei Werke ausgestellt, davon wurden auch einige verkauft – meistens Aquarelle. Aber natürlich verschenke ich hin und wieder auch Exemplare an Familienmitglieder oder Freunde.
Hast Du einen künstlerischen Traum?
Nein – ich wünsche mir lediglich, dass ich solange malen darf wie ich es noch kann.
Auf meine letzte Frage: Hast Du ein Lebensmotto? schaut mich Evelyn mit großen Augen an. Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber vielleicht wird es jetzt einmal Zeit dafür …
Ich danke Evelyn sehr herzlich für den netten Vormittag und wünsche ihr und ihrem Mann noch viele glückliche, gesunde und kreative Jahre … Elke Erben
ENGELsART Mitglied Stefanie Brands ist nicht nur Bildende Künstlerin, sondern engagiert sich auch beim Akademietheater Köln.
Diesmal etwas Heiteres, was wirklich hält was es verspricht! Verwicklungen und Verwirrungen in echter Shakespeare-Manier. Es verspricht, nicht nur für das Ensemble ein „Fest“ zu werden.
Wenn ihr also Zeit, Lust und Laune habt, kommt und genießt den Spaß!
Freitag, 27. Februar – Samstag, 28. Februar – Sonntag 1. März jeweils um 19.30 Uhr im Metropol Theater, Eifelstr. 33, Köln
Die Künstler*innen, die beide ihr Atelier in der Grube Weiß in Moitzfeld haben und ihre Kunst u.a. auf Instagram zeigen, freuen sich auf viele Besucher*innen zur Vernissage am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14 Uhr in der Bildungswerkstatt.
in der Hülsenbuscher Hubertus Halle 3H, Zur Gummershardt 8, 51647 Gummersbach.
Am Samstag, den 6. Dezember 2025, ab 18 Uhr ein lebendiger Abend mit Live Musik, Glühwein und anderen Leckereien sowie dem Kunstmarkt – mitgestaltet von ENGELsART.
Am Sonntag, den 7. Dezember 2025, von 11 bis 15 Uhr Kunstmarkt …
Schaut doch einfach mal vorbei – auf ein nettes Gespräch bei Kaffee und Kuchen. Vielleicht findest Du ja auch noch ein kleines Geschenk für Weihnachten oder ein Kunstwerk, an dem Du Dich selber erfreuen kannt.
Klein aber fein war die Lesung am 14. November 2025 im Neuen Wolllager. Gerd J. Pohl präsentierte deutsche Balladen – begleitet von Manuele Klein und Detlev Weigand mit ihrer stimmigen, sphärischen Klangperformance.
Zwölf Texte von Morgenstern über Heine bis Goethe wurden vorgetragen – mit seiner markanten und wechselhaften Stimme ist es Gerd J. Pohl hervorragend gelungen, die Atmosphäre der zum Teil doch mörderischen Balladen hautnah rüberzubringen.
Unterstützt wurde der Puppenspieler und Rezitator von den Oberstaatskünstlern, die genau die richtige Stimmung mit einer Mischung aus Glasharfe, Konzertgong, Ocean Drum, verschiedenen Synthezisern sowie Effektgeräten mit Hall und Echo erzeugten.
Ein Abend voller Spannung und Emotionen – mit einer eindringlichen Stimme und passenden Klängen. Gewidmet Mary Bauermeister …
Ein künstlerisches Event mit Schüler*innen der Sekundarschule im Walbachtal und dem Aggertal Gymnasium Engelskirchen zur Auseinandersetzung 80 Jahre Kriegsende.
Am 21. November 2025 um 18 Uhr im Forum des Aggertal-Gymnasiums Engelskirchen.
Konzipiert von den Künstler*innen Manuele Klein, Detlev Weigand und Heike Bänsch aus Engelskirchen. Auf der Grundlage des Textes von Bertold Brech aus der Dreigroschenoper: Denn wovon lebt der Mensch!
Ein interaktiver Abend mit einem Essen – wie vor 80 Jahren – und künstlerischem Ausdruck in Wort, Bild, Klang sowie Bewegung zu den Themen: Wofür leben junge Menschen heute?Was ist Moral, wie sah diese vor 80 Jahren aus und wie steht es heute damit?