Schlagwort: Fotografie

  • 5. Abend – ARTe[F]AKT

    Das nächste Treffen des FotoTalks findet am 5. November 2026 um
    18 Uhr statt.

    Aber nicht im Alten Baumwolllager, sondern im Neuen Wolllager
    (genau auf der anderen Seite des Geländes).


    Als Thema wurde vorgeschlagen, mal darüber zu diskutieren,
    welche Fotos Du im Urlaub machst.

    Jede/r Teilnehmer*in bringt drei Urlaubsfotos von 2026 mit –
    gedruckt in 20 x 30 cm (damit wir es besser zeigen können).

    Wir wollen uns mit Fragen beschäftigen wie
    „Warum gerade dieses Foto?“ oder
    „Siehst/fotografierst Du im Urlaub anders als Zuhause?“

    Ich bin sehr gespannt, welche Aspekte noch diskutiert werden …

  • Ausstellung: Art-o-mobil

    Rund 20 Künstler*innen beteiligen sich an der letzten Ausstellung in 2026 im Alten Baumwolllager.


    Es geht um Mobilität im weitesten Sinne …


    Diese Ausstellung läuft parallel zum 20. Transport- und Oldtimerfest des LVR Industriemuseums Kraftwerk Ermen und Engels.

    Daher ist das Alte Baumwolllager am 4. Oktober 2026
    ganztägig von 11 – 17 Uhr geöffnet.

    Gezeigt werden Exponate aus Malerei, Fotografie, Collagen und Assemblagen.
    Eine bunte Mischung aus ENGELsART-Mitgliedern und externen Künstler*innen.

    Vernissage:
    Freitag, 2. Okt. 2026
    18.30 – 21.00 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 25. Okt. 2026
    15.00 – 17.00 Uhr

    Weitere Öffnungszeiten:


    Samstags 10. / 17. / 24. Oktober

    15 – 17 Uhr

    Sonntags 11. / 18. / 25. Oktober

    11 – 13 Uhr & 15 – 17 Uhr

    Wir freuen uns über viele Besucher*innen und nette Gespräche …

  • ARTe[F]AKT

    ARTe[F]AKT

    3. September 2026 @ 18:00 20:00

    Und ein neues Angebot hat Fahrt aufgenommen: ARTe[F]AKT – der FotoTalk bei ENGELsART. Hier treffen sich Fotograf*innen mit künstlerischer Perspektive. Es ist kein Foto-Club im herkömmlichen Sinne, sondern ein Austausch über Fotografie, Haltung und Sichtbarkeit. Weitere Infos unter https://engelsart.de/fotografie/

  • Anthropozän – Spuren unseres Tuns

    Im September 2026 gibt es im
    Alten Baumwolllager eine
    besondere Ausstellung zu sehen:

    „ANTHROPOZÄN –
    SPUREN UNSERES TUNS“

    Manuele Klein – Zwischen Asche und Atem

    Eine vielschichtige künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.

    Der Begriff Anthropozän beschreibt ein Zeitalter, in dem menschliches Handeln zu einem bestimmenden Faktor für die Entwicklung des Planeten geworden ist. Die Ausstellung greift diese Fragestellung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, über die sichtbaren und unsichtbaren Spuren unseres Handelns nachzudenken.


    Mit Arbeiten von Detlev Weigand, Micha Ende, Odo Rumpf (v.l.n.r.) sowie Manuele Klein (oben) vereint die Ausstellung unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Ausdrucksformen. Die Werke bewegen sich zwischen kritischer Reflexion, poetischer Verdichtung und visionären Perspektiven auf die Beziehung von Mensch, Natur und Technik.

    Jede der beteiligten Positionen nähert sich dem Thema auf eigene Weise:
    Mal stehen Transformation und Wandel im Mittelpunkt, mal die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Dabei entstehen Arbeiten, die Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.



    Schwerpunkt der Ausstellung ist das Projekt des Fotografen, Journalisten und Dokumentarfilmers Micha Ende: In Deutschland geboren, aber in der Welt zuhause. Seit 2008 lebt er in Brasilien und China.

    In seiner Serie Distant Neighbours / Ferne Nachbarn beschäftigt er sich mit der Frage: Zeigen die Menschen in Brasilien und China mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede? Wie weit sind diese „entfernten Nachbarn“ wirklich voneinander entfernt? Und welche Auswirkungen hat die Ausnutzung und Zerstörung der Erde von den Menschen auf den Menschen?

    Fotos aus der Serie: „Terra em Chamas / Brennende Erde“ – Micha Ende


    Ein Projekt, das schon seit 2017 vom Goethe-Institut finanziell unterstützt wird. Es ist die erste wirkliche Kooperation mit deutschen Künstlern im Rahmen und unter einem gemeinsamen Nenner „Spuren unseres Schaffens“ von Distant Neighbours.



    Das Alte Baumwolllager wird für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort des Dialogs über Verantwortung, Veränderung und Zukunft. Die gezeigten Werke verstehen sich nicht als abschließende Antworten, sondern als Einladung, die Gegenwart aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die Spuren unseres Tuns bewusst wahrzunehmen.


    Vernissage:
    Samstag, 5. September 2026 – 19 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 27. September 2026 – 15 bis 18 Uhr

    Kostenloses Begleitprogramm:

    Freitag, 18. September 2026 – 19 Uhr

    Vortrag von Micha Ende:
    „Von der Hand in den Müll“ oder „Ferne Nachbarn“

    Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des Projekts „Distant Neighbours“ und die Philosophie des in Köln registrierten gemeinnützigen Vereins DN.

    Anschließend gibt es ein Künstlergespräch mit Micha Ende, Odo Rumpf,
    Detlev Weigand und Manuele Klein

    Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Kunst, Diskussion und Begegnung miteinander zu verbinden.



    Öffnungszeiten jeweils 15 bis 18 Uhr:

    Donnerstag: 10. / 17. / 24. September

    Freitag: 11. / 18. September

    Samstag: 12. / 19. September

    Sonntag: 06. / 13. / 20. / 27. September

    und nach Vereinbarung:

    Manuele Klein 0157 7351 0676
    Micha Ende      0160 7049 538


  • Tempus fugit / Alles hat ihre Zeit

    Tempus fugit / Alles hat ihre Zeit

    2. August 2026 @ 11:00 23. August 2026 @ 16:00

    Ausstellung: Tempus fugit / Alles hat ihre Zeit
    Sieben Künstler*innen mit ihren Positionen zum Thema Zeit

    Vernissage: 2. August 2026 – 11 – 13 Uhr
    Finissage: 23. August 2026 – 14 – 16 Uhr

    Weitere Infos hier:
    https://engelsart.de/ausstellung-tempus-fugit-alles-hat-ihre-zeit/

  • Ausstellung: Tempus fugit / Alles hat ihre Zeit

    Sieben Künstler*innen hatten
    sich zusammen getan, um das obige Thema rund um Zeit und Erinnerung zu erarbeiten und
    zu präsentieren:
    Nicole Elsenbach, Elke Erben, Katharina Hake, Michael Hensel, Silvia Kallabis, Ninón Kucharczak und Achim Lahr.

    Die Ausstellung wurde vom
    2. bis 23. August 2026 im
    Alten Baumwolllager präsentiert.

    Vernissage:
    Sonntag, 2. August von 11 bis 13 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 23. August von 14 bis 16 Uhr


    Bei beiden Terminen gab es ausreichend Gelegenheit, mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen. Bei der Finissage konnten Sie die Exponate auch direkt kaufen und ihnen ein neues Zuhause zu geben.


    Hier einige Bilder von der Vernissage:

  • Ausstellung: Kreaturen – Groß + klein

    Die Künstlerinnen Pia Dressler-Theis und Anita Holtappels sowie der Künstler Gafur Nabiullin haben sich zusammengetan, um im Werksarztzentrum Oberberg eine Ausstellung zu obigem Thema zu präsentieren. Eine bunte Mischung aus Malerei und Fotografie.

    Vom 11. Juli bis 18. September 2026 – Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.

    Die Vernissage ist am 11. Juli um 11 Uhr.
    Die Künstler*innen freuen sich über viele Besucher*innen.

    Weitere Infos:


  • Kunstausstellung „Best of 2025“

    Oberbergische Künstler*innen präsentierten im Juli 2026 jeweils ihr bestes Werk aus dem Jahr 2025.

    Dies war das erste Mal, dass ENGELsART eine Ausstellung dieser Größe mit fast 60 Künstler*innen durchgeführt hat.

    Eine zeitliche und logistische Heraus-forderung, aber es
    hat sich gelohnt.

    Plakat — Klick -> Anzeige als PDF


    Die VERNISSAGE am 5. Juli 2026 war brechend voll. Mehr als 120 interessierte Besucher*innen haben das Alte Baumwolllager besucht. Aber auch zur Finissage am 26. Juli und den weiteren Öffnungszeiten war die Resonanz super.
    Es waren immer einige Künstler*innen anwesend, so dass tolle Gespräche geführt und schon neue Kontakte geknüpft werden konnten. Viele haben sich für den Verteiler eingetragen, sind Mitglied bei ENGELsART geworden und es wurden auch einige ausgestellte Exponate verkauft …

    Viele Beteiligte sowie Gäste haben schon nachgefragt, wann denn die „Best of 2026“ in 2027 stattfinden wird. Mal schauen, wahrscheinlich war das der Beginn einer spannenden Serie …


    Flyer — Klick – als PDF


    Folgende KünstlerInnen haben sich beteiligt:

    Ilona Banaszek – Gabi Birth – Wibke Birth – Melanie Bollmann – Michael Broemel – Elisabeth Bruns – Susanne Buik – Sylvia Buik – Heidi Cordier – Rosemarie Decker – Katja Dörr – Nicole Elsenbach – Michael Erbach-
    Elke Erben – Steffi Faymonville – Edith Fischer – Katharina Rebecca Hake –
    Lucie Hachenberg – Frank Henning – Simone Hölker – Nicole Jagenburg – Sylvia Jünger – Diana Jürgens – Silvia Kallabis – Linus Karthaus – Marion Klein-Palubitzki – Ninon Kucharczak – Heike Kurth – Joachim Lahr – Peter Leins – Karin Leßmeier – Anke Lohbeck – Daniela Lutz-Horchler – Hedda Melzer – Dorothea Meiers – Maria Möller – Barbara Niesen – Anika Nonn – Nicole Otto – Erich Perder – Elena Plötz – Wiltrud Reich – Jochen Reincke – Ulrike Rieger – Marion Sachsenröder – Thomas Schramm – Ingelore Schumacher – Renate Seinsch – Angela Streffing – Kirsten Vetter – Anja Vorländer – Gero Voss – Sabine Wallefeld – Angelika Wegner – Anja Wienpahl – Uwe Wintersohl – Dirk Wollenhaupt

    Hier einige Impressionen von der Vernissage:

  • Ausstellung „Swing & Soul“

    Die Jahresausstellung von ENGELsART-Mitgliedern zum Thema „Swing & Soul“ wurde
    vom 26. April bis 24. Mai 2026 im Alten Baumwolllager präsentiert.

    Vernissage:
    Sonntag, 26. April

    11 – 13 Uhr

    Linoldruck Saxophonist: Peter Leins



    Begleitprogramm:

    Während der Ausstellung gab es auch einen besonderen Abend:
    Jazz kulinarisch – erst ein thematisch angepasstes 3-Gänge-Menü
    und anschließend ein Konzert mit der Antje Mallwitz Band.
    Am Samstag, den 9. Mai 2026 ab 18 Uhr.


    Hier einige Impressionen von der Vernissage:


  • Interview mit Elke Erben – 03.03.2026

    Elke und ich treffen uns in Overath in dem Café „Kaffeepause“.
    Nachdem sie mich interviewt hat, tauschen wir die Rollen.

    Elke erzählt begeistert von Ihrem Projekt „Hommage an …“ – Fotograf*innen, Künstler*innen oder eine Kunstrichtung, die sie besonders begeistert.

    Seit 2020 gestaltet sie jedes Jahr ein Fotobuch – immer im gleichen Stil: Sie stellt am Anfang des Buches den Künstler oder die Künstlerin vor, dann zeigt sie deren Werke auf der linken und ihre fotografischen Interpretationen auf der rechten Seite. Sehr interessant und spannend.


    Die Idee dahinter war herauszufinden, ob Elke auch Fotos dieser Art gestalten kann. Denn oftmals schaut sie sich Fotos in Ausstellungen oder Büchern an und fragt sich insgeheim: Warum wird hier nicht meins präsentiert? Was ist das Besondere an den Fotos, die im Museum, in Galerien hängen oder in einem Bildband gezeigt werden? Und wo ist der Unterschied zu meinen?


    Insgesamt hat sie bisher sechs Fotobücher dieser Art erstellt: Über Man Ray, Lee Miller, die Neue Sachlichkeit, Lazlo und Lucia Moholy, den Surrealismus und André Kertész. Sie zeigte mir zwei der Fotobücher, die mich sehr begeistern.

    Es macht ihr überhaupt sehr viel Spaß Fotobücher zu erstellen. Auch ihre Urlaube hält sie in Fotobüchern fest, aber auch andere Fotos wurden z. B. unter dem Titel „Momente“ oder als Buchserie „Spuren der Vergangenheit“ (Lost Places) in verschiedenen Büchern verewigt.

    Ihr Anliegen ist es, durch das Erstellen der Fotobücher und die Beschäftigung mit den jeweiligen Künstlern und Künstlerinnen zu wachsen und vielleicht Neues zu entdecken. Denn oft kommt es zu überraschenden Ergebnissen und sie stellt fest, dass frau mehr kann als sie denkt. Sie möchte auch weiterhin jedes Jahr ein Buch über eine/n Künstler/in erstellen oder andere projektbezogenen Werke schaffen.

    Die Foto-Arbeiten, die sie erstellt, macht sie hauptsächlich für sich. Ein Verkauf der Werke wäre schön, aber nicht zwingend. Bei Fotos sei es auch
    oft so, dass die Menschen denken, dass sie das selber können (aber meistens nicht machen), und deshalb von dem Kauf eines Fotos absehen.

    Sehr gerne präsentiert Elke ihre Werke in Ausstellungen, freut sich über Diskussionen oder interessierte Fragen zu ihren Arbeiten und den Austausch über Fotografie im Speziellen und Kunst im Allgemeinen. Elke möchte mit Ihren Arbeiten die Menschen zum Nachdenken anregen, Dinge hinterfragen und auf das Schöne im Alltäglichen hinweisen. Sie macht auch Motive sichtbar, die von anderen gar nicht gesehen werden. Meistens nach dem Motto: Weniger ist mehr.

    Das gilt sowohl für das Motiv als auch für das Mitschleppen von Technik. Mittlerweile reicht bei einer Foto-Exkursion die Kamera mit einem Objektiv.
    Kann nur sein, dass sie die gleiche Runde dann nochmals mit einem anderen Objektiv geht.

    Das war nicht immer so, denn ihre Begeisterung für die Fotografie begann mit ihrer ersten Spiegel-reflexkamera, die sie sich bereits vor ihrem Abitur zulegte. Alle verfügbaren Brennweiten wurden ausprobiert, SW-Fotos in der eigenen Dunkelkammer entwickelt und alle möglichen Themen als Workshops bei verschiedenen Bildungsträgern präsentiert und
    im Fotoclub – damals der erste Fotoclub nur für Frauen – diskutiert.


    Auf die Frage nach ihrem ersten Werk, was sie selbst als Kunst bezeichnen würde, berichtet sie von einem Foto, das sie während Ihrer Studienzeit gemacht hat. Es zeigte Äste im Gegenlicht nach einem Eisregen. Das war auch ihr erstes Foto, das bei einem Wettbewerb prämiert und ausgestellt wurde.

    Hin und wieder macht sie auch „analoge Kunst“: Papier-Collagen auf gedruckten Fotos oder Malen mit Acryl und Tusche. Aber sie nutzt auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung am PC: Montagen, Doppelbelichtungen, mit NIK- oder Francis-Filtern.


    Vielen Dank an Elke für das sehr spannende und interessante Gespräch. Ich wünsche ihr weiterhin viele gute kreative Ideen und die Auseinandersetzung mit interessanten Künstler*innen.

    Elisabeth Bruns