Schlagwort: Fotografie

  • Ausstellung „Swing & Soul“

    Die Jahresausstellung von ENGELsART-Mitgliedern zum Thema „Swing & Soul“ wird
    vom 26. April bis 24. Mai 2026 im Alten Baumwolllager präsentiert.

    Vernissage:
    Sonntag, 26. April

    11 – 13 Uhr

    Linoldruck Saxophonist: Peter Leins



    Öffnungszeiten der Ausstellung bis zum 24. Mai:

    Samstags:
    2. Mai / 9. Mai / 16. Mai / 23. Mai
    jeweils 15 – 17 Uhr

    Sonntags:
    26. April / 3. Mai / 10. Mai / 17. Mai
    jeweils 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 24. Mai
    / 14 – 16 Uhr



    Begleitprogramm:

    Während der Ausstellung gibt es auch einen besonderen Abend:
    Jazz kulinarisch – erst ein thematisch angepasstes 3-Gänge-Menü
    und anschließend ein Konzert mit der Antje Mallwitz Band.
    Am Samstag, den 9. Mai 2026 ab 18 Uhr.

    Kostenbeitrag inkl. einem Freigetränk und Konzert: 45 Euro.

    Bitte verbindliche Reservierung unter veranstaltung@engelsart.de

  • Interview mit Elke Erben – 03.03.2026

    Elke und ich treffen uns in Overath in dem Café „Kaffeepause“.
    Nachdem sie mich interviewt hat, tauschen wir die Rollen.

    Elke erzählt begeistert von Ihrem Projekt „Hommage an …“ – Fotograf*innen, Künstler*innen oder eine Kunstrichtung, die sie besonders begeistert.

    Seit 2020 gestaltet sie jedes Jahr ein Fotobuch – immer im gleichen Stil: Sie stellt am Anfang des Buches den Künstler oder die Künstlerin vor, dann zeigt sie deren Werke auf der linken und ihre fotografischen Interpretationen auf der rechten Seite. Sehr interessant und spannend.


    Die Idee dahinter war herauszufinden, ob Elke auch Fotos dieser Art gestalten kann. Denn oftmals schaut sie sich Fotos in Ausstellungen oder Büchern an und fragt sich insgeheim: Warum wird hier nicht meins präsentiert? Was ist das Besondere an den Fotos, die im Museum, in Galerien hängen oder in einem Bildband gezeigt werden? Und wo ist der Unterschied zu meinen?


    Insgesamt hat sie bisher sechs Fotobücher dieser Art erstellt: Über Man Ray, Lee Miller, die Neue Sachlichkeit, Lazlo und Lucia Moholy, den Surrealismus und André Kertész. Sie zeigte mir zwei der Fotobücher, die mich sehr begeistern.

    Es macht ihr überhaupt sehr viel Spaß Fotobücher zu erstellen. Auch ihre Urlaube hält sie in Fotobüchern fest, aber auch andere Fotos wurden z. B. unter dem Titel „Momente“ oder als Buchserie „Spuren der Vergangenheit“ (Lost Places) in verschiedenen Büchern verewigt.

    Ihr Anliegen ist es, durch das Erstellen der Fotobücher und die Beschäftigung mit den jeweiligen Künstlern und Künstlerinnen zu wachsen und vielleicht Neues zu entdecken. Denn oft kommt es zu überraschenden Ergebnissen und sie stellt fest, dass frau mehr kann als sie denkt. Sie möchte auch weiterhin jedes Jahr ein Buch über eine/n Künstler/in erstellen oder andere projektbezogenen Werke schaffen.

    Die Foto-Arbeiten, die sie erstellt, macht sie hauptsächlich für sich. Ein Verkauf der Werke wäre schön, aber nicht zwingend. Bei Fotos sei es auch
    oft so, dass die Menschen denken, dass sie das selber können (aber meistens nicht machen), und deshalb von dem Kauf eines Fotos absehen.

    Sehr gerne präsentiert Elke ihre Werke in Ausstellungen, freut sich über Diskussionen oder interessierte Fragen zu ihren Arbeiten und den Austausch über Fotografie im Speziellen und Kunst im Allgemeinen. Elke möchte mit Ihren Arbeiten die Menschen zum Nachdenken anregen, Dinge hinterfragen und auf das Schöne im Alltäglichen hinweisen. Sie macht auch Motive sichtbar, die von anderen gar nicht gesehen werden. Meistens nach dem Motto: Weniger ist mehr.

    Das gilt sowohl für das Motiv als auch für das Mitschleppen von Technik. Mittlerweile reicht bei einer Foto-Exkursion die Kamera mit einem Objektiv.
    Kann nur sein, dass sie die gleiche Runde dann nochmals mit einem anderen Objektiv geht.

    Das war nicht immer so, denn ihre Begeisterung für die Fotografie begann mit ihrer ersten Spiegel-reflexkamera, die sie sich bereits vor ihrem Abitur zulegte. Alle verfügbaren Brennweiten wurden ausprobiert, SW-Fotos in der eigenen Dunkelkammer entwickelt und alle möglichen Themen als Workshops bei verschiedenen Bildungsträgern präsentiert und
    im Fotoclub – damals der erste Fotoclub nur für Frauen – diskutiert.


    Auf die Frage nach ihrem ersten Werk, was sie selbst als Kunst bezeichnen würde, berichtet sie von einem Foto, das sie während Ihrer Studienzeit gemacht hat. Es zeigte Äste im Gegenlicht nach einem Eisregen. Das war auch ihr erstes Foto, das bei einem Wettbewerb prämiert und ausgestellt wurde.

    Hin und wieder macht sie auch „analoge Kunst“: Papier-Collagen auf gedruckten Fotos oder Malen mit Acryl und Tusche. Aber sie nutzt auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung am PC: Montagen, Doppelbelichtungen, mit NIK- oder Francis-Filtern.


    Vielen Dank an Elke für das sehr spannende und interessante Gespräch. Ich wünsche ihr weiterhin viele gute kreative Ideen und die Auseinandersetzung mit interessanten Künstler*innen.

    Elisabeth Bruns







  • 2. Abend – ARTe[F)AKT:

    Thema: Bildbesprechung

    Es wurde angeregt, sich in der Gruppe über vier Bilder auszutauschen.
    Elke Erben sucht einige Beispiele aus den Bereichen Landschaft, Portrait, Architektur und Abstrakt aus.


    Natürlich nur solche Bilder, die unter die Rubrik Künstlerische Fotografie fallen – also von bekannten Fotograf*innen sind. Und überlegt sich einige Fragen für eine Bildanalyse …


    Das nächste Treffen findet statt:
    Donnerstag, 7. Mai 2026, 18 Uhr im Alten Baumwolllager


    Wer sich noch beteiligen möchte, schickt bitte eine kurze Mail an veranstaltung@engelsart.de.

  • Ein gelungener erster Abend …

    … bei ARTe[F]AKT,
    dem Foto Talk bei ENGELsART.

    Acht fotobegeisterte Menschen waren gekommen, um sich über künstlerische Fotografie auszu-tauschen.

    Elke Erben hatte einige Impulse vorbereitet und so wurde die Frage diskutiert:

    „Was unterscheidet ein gutes Foto von einem künstlerischen Foto?“


    Hier ein paar Ergebnisse in der Zusammenfassung:

    Ein gutes Foto überzeugt durch technische handwerkliche Perfektion,
    starke Komposition, überzeugende Lichtverhältnisse, passende Schärfe.
    Es zeigt eine klare Abbildung eines Motivs, um Emotionen oder Informationen zu vermitteln. Es ist direkt erkennbar, meist dokumentarisch und bietet Möglichkeiten zur Erinnerung: So war es gewesen.

    Ein künstlerisches Foto hingegen geht darüber hinaus: Es dient als Ausdruck einer persönlichen Vision, interpretiert die Wirklichkeit und erzählt eine Geschichte. Oftmals muss mehrfach hingeschaut werden,
    der Inhalt ist nicht direkt offensichtlich erkennbar. Es zielt darauf ab,
    den Betrachter zum Nachdenken anzuregen und zu fragen: Was soll das?
    Was möchte der Künstler damit ausdrücken oder bewirken? 

    Der Unterschied zwischen einem guten Foto und einem künstlerischen Foto liegt primär in der Intention und der Aussagekraft über die Abbildung der Realität hinaus.



    Darüber hinaus wurde überlegt, wie es mit ARTe[F]AKT beim nächsten Treffen am 7. Mai 2026 weitergehen kann. Es bestand Einigkeit darüber, dass ein Talk nicht ausreichen könnte – zumindest wenn keine Bilder zu sehen sind. Daher werden Bildbesprechungen (von künstlerischen Fotos) – auch bei gemeinsamen Ausstellungsbesuchen – einen Platz bekommen …

    Vorschlag von Elke:
    Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW
    13. März bis 12. Juli 2026 – Photografische Sammlung Köln



    Außerdem wurde angeregt, mal darüber nachzudenken, wann die Teil-nehmenden zuletzt bei einem eigenen Foto das Gefühl hatten, das könnte über ein gutes Foto hinausgehen.

  • From Dawn till Dusk

    Der Schatten in der Kunst der Gegenwart

    Das Titelbild dieser Ausstellung (von Hans Peter Feldmann) hat mich angesprochen, daher habe ich meinen Geburtstag für einen Ausflug in das Kunstmuseum Bonn genutzt.



    Noch bis zum 2. November 2025 ist die vielfältige Ausstellung zu sehen:
    Mit Fotos, Gemälden, Video-Installationen oder Schattenkino – mehr als
    40 internationale Künstler*innen. Sehr überraschend und inspirierend.


    Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz – beim Spiel mit dem eigenen Schatten vor Lampen oder als Selfie in den gezeigten Kunstwerken.

    Fotos aus der Ausstellung – in SW umgewandelt: Elke Erben


    Weitere Infos zur Ausstellung:
    https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/ausstellungen/from-dawn-till-dusk/

  • Retrospektive Gregory Crewdson

    Noch bis zum 22. Februar 2026 zeigt das Kunstmuseum Bonn eine Fotoausstellung des amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson.

    Großformatige und aufwändig inszenierte Fotografien aus der vermeintlich heilen Welt amerikanischer Vorstädte – Geschichten voller Geheimnisse und Rätsel, möglicherweise verstörend, aber ästhetisch.

    Details aufgenommen von Elke Erben

    Weitere Infos zur Ausstellung:
    https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/ausstellungen/gregory-crewdson/

    Und Infos zum Künstler Gregory Crewdson:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Crewdson
    https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/gregory-crewdson/

  • Fotokunst-Ausstellung: „Lumen Fidei“

    Eine besondere Ausstellung gibt es derzeit in der CulturKirche Oberberg in Osberghausen zu sehen: Wolfgang Weiss – Fotograf aus Gummersbach und Dozent der Kunstakademie Heimbach – zeigt seine Fotokunst zu den Fenstern des Kölner Doms.


    Aber nicht als einfache, dokumentarische Abbildung, sondern als neue und poetische Kunst. Denn für seine Arbeiten nutzt er flexible, wellenartig geformte Spiegel, die das Motiv in ein ganz neues Licht setzen. Die so genannten Photo-Qubits zeigen gespiegelte Licht-Teilchen eines Motivs, deren Lichtsprünge andere Wirklichkeiten sichtbar werden lassen. So entstehen Bilder voller Geheimnisse und Spiritualität.

    Und das ist bei den Fenstern des Doms wörtlich zu nehmen. Denn es geht um Licht – naturwissenschaftlich und theologisch beleuchtet. Dazu lädt die CulturKirche gerade zu ein: Ein wunderbarer Ort für diese Ausstellung – einfach mal hingehen, sich hinsetzen und die übergroßen Formate auf sich wirken lassen.

    Denn „Lumen fidei“ bedeutet auf Deutsch „Licht des Glaubens“ und ist der Titel der ersten Enzyklika von Papst Franziskus.

    Details aus den Kunstwerken von Wolfgang Weiss – fotografiert von Elke Erben



    Weitere Infos zum Foto-Künstler Wolfgang Weiss:
    https://www.photo-qubits.de/hintergrund/

    Wer mehr über Qubits erfahren möchte:
    https://azure.microsoft.com/de-de/resources/cloud-computing-dictionary/what-is-a-qubit

    Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. Geöffnet ist die CulturKirche sonntags – bis zum 5. Dezember 2025. Oder einfach mal bei Diakon Patrick Oetterer oder dem Foto-Künstler Wolfgang Weiss nachfragen.

  • Ausstellung: „…Wald“

    Vier Künstler*innen – ein Thema: „….Wald“.

    Sabine Wallefeld (Malerei) und Marion Sachsenröder (Fotografie) aus Gummersbach präsentieren gemeinsam mit Regina Tanne (Bildkünstlerin) und Karlheinz Jardner (Fotodesigner, Fotograf) eine Ausstellung im Werksarztzentrum Oberberg e.V., Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.

    Interpretiert wird der Wald in Fotografien, gestalteten Bildgeschichten und malerischen Ausdrucksformen als Ruhe- und Glücksort, Inspirationsquelle und als gefährdeter, verwundeter Lebensraum.

    Die Bilder versuchen eindringlich, die Fragilität, Schönheit und existentielle Bedeutung des Lebensraumes Wald für Mensch und Tier sichtbar zu machen.
    Eine Einladung zum Staunen und Reflektieren …

    Wer es zur Vernissage am 11. Oktober um 11 Uhr nicht schafft, kann gerne unter 0170 9382968 einen Termin zur Besichtigung machen.

  • Fotofreunde aufgepasst

    Im Basement 16 in Bensberg gibt es eine interessante Foto-Ausstellung zu sehen: Zwischen Simulation und Wirklichkeit.

    Vom 26. Sep. bis 12. Okt. 2025 – Vier Fotograf*innen und ein KI-Artist zeigen ihres Sicht auf die Dinge der Welt.

    Weitere Infos im Flyer:

  • 2023 – Ausstellung: Sehnsuchtsort Island

    Gut besucht war das Alte Baumwolllager am Abend des 13. Oktober 2023. Mehr als 60 Gäste haben den Weg zur Vernissage „Unterwegs in Island“ gefunden, um sich die Ausstellung und die Multivisionsschau anzuschauen. Bei einem Gläschen Sekt wurden die Bilder von Achim Lahr bestaunt und über die Bearbeitung der Fotos von Elke Erben diskutiert.

    Gründungsmitglied Renate Seinsch führte in einer lockeren Begrüßung in das Thema ein und konnte sich nicht vorstellen, dass diese „kalte, karge, stürmische, graue, raue, kahle, vegetationslose und unwirtliche Insel“ so eine Faszination auf Reisende haben könnte.

    Aber genau das zeigen die präsentieren Exponate von Achim Lahr – farbenfrohe Bilder in Acryl auf Leinwand oder Pastell auf Karton. Oder die analog und digital fotografierten Impressionen von Elke Erben – nachträglich einheitlich mit einem digitalen Filter belegt. Eine vielfältige Mischung aus Farben, Formen und Kontraste der weiten und zum Teil bizarren Landschaft auf Island.


    Um 20 Uhr gab es dann noch einen Multivisionsvortrag von Gisela Schwarz – Journalistin, Fotografin und seit Jahren regelmäßig in Island unterwegs. „Es ist quasi meine zweite Heimat, weil ich dort so eins mit der Natur sein kann“. Denn die Weite und Stille sind schon etwas Besonderes…

    Die Ausstellung war bis zum 29. Oktober 2023 zu sehen.