Noch bis zum 22. Februar 2026 zeigt das Kunstmuseum Bonn eine Fotoausstellung des amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson.
Großformatige und aufwändig inszenierte Fotografien aus der vermeintlich heilen Welt amerikanischer Vorstädte – Geschichten voller Geheimnisse und Rätsel, möglicherweise verstörend, aber ästhetisch.
Eine besondere Ausstellung gibt es derzeit in der CulturKirche Oberberg in Osberghausen zu sehen: Wolfgang Weiss – Fotograf aus Gummersbach und Dozent der Kunstakademie Heimbach – zeigt seine Fotokunst zu den Fenstern des Kölner Doms.
Aber nicht als einfache, dokumentarische Abbildung, sondern als neue und poetische Kunst. Denn für seine Arbeiten nutzt er flexible, wellenartig geformte Spiegel, die das Motiv in ein ganz neues Licht setzen. Die so genannten Photo-Qubits zeigen gespiegelte Licht-Teilchen eines Motivs, deren Lichtsprünge andere Wirklichkeiten sichtbar werden lassen. So entstehen Bilder voller Geheimnisse und Spiritualität.
Und das ist bei den Fenstern des Doms wörtlich zu nehmen. Denn es geht um Licht – naturwissenschaftlich und theologisch beleuchtet. Dazu lädt die CulturKirche gerade zu ein: Ein wunderbarer Ort für diese Ausstellung – einfach mal hingehen, sich hinsetzen und die übergroßen Formate auf sich wirken lassen.
Denn „Lumen fidei“ bedeutet auf Deutsch „Licht des Glaubens“ und ist der Titel der ersten Enzyklika von Papst Franziskus.
Details aus den Kunstwerken von Wolfgang Weiss – fotografiert von Elke Erben
Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. Geöffnet ist die CulturKirche sonntags – bis zum 5. Dezember 2025. Oder einfach mal bei Diakon Patrick Oetterer oder dem Foto-Künstler Wolfgang Weiss nachfragen.
Mitte September 2025 waren vier Künstler*innen von ENGELsART in die französische Partnerstadt Plan de Cuques eingeladen, um an einer Ausstellung teilzunehmen. Der Empfang durch Brigitte (Vorsitzende der Städtepartnerschaft) und Alain Robin war wie immer sehr herzlich.
Gemeinsam mit fünf französischen Künstler*innen wurden die Exponate von Achim Lahr, Manuele Klein, Renate Seinsch und Detlev Weigand (der leider nicht mitfahren konnte) im Centre Culturel Miremont aufgehangen und eine Woche lang gezeigt. Die Vernissage war gut besucht und die beteiligten Künstler*innen wurden kurz vorgestellt.
Anschließend überreichten die ENGELsARTler den Gastgebern ein kleines Gastgeschenk: Eine 1:10 verkleinerte Version der Partnerschafts-Skulptur, die vor dem Rathaus in Engelskirchen steht.
Außerdem wurden die französischen Künstler*innen zu einer gemeinsamen Ausstellung in Engelskirchen eingeladen.
Natürlich kamen auch die kulturellen Entdeckung nicht zu kurz – mit Ausflügen u.a.nach Cassis, Marseille und Allauch. Außerdem ein Klavierkonzert im Maison culturel. Und zwischendurch immer wieder hervorragende Verpflegung von Alain.
Eine erlebnisreiche und interessante Woche mit partnerschaftlichem Austausch …
Eine Komödie von Alan Ayckbournim BOX Theater Köln
Fünf Szenen, ein Thema: In „Konfusionen“ wird geredet, missverstanden, geschwiegen – und dabei urkomisch gestritten. Mit scharfem britischen Witz entlarvt der Erfolgsautor die Tücken zwischenmenschlicher Verständigung. Aus harmlosen Alltagssituationen erwachsen skurrile Wortgefechte, peinliche Begegnungen und groteske Dramen. Und so stolpern Ayckbourns Figuren mit Anlauf in die Fallstricke ihrer eigenen Sprache.
Unter der Regie von Gisela Nohl spielen: Ingrid Bagner, Uwe Bizer, Steffi Brands (Mitglied bei ENGELsART), Andrea Erdmann und Jochen Winter.
Ein kurzweiliger Theaterabend voller Tempo, Pointen und schräger Szenen – bitterböse, komisch und erschreckend wahr.
Sabine Wallefeld (Malerei) und Marion Sachsenröder (Fotografie) aus Gummersbach präsentieren gemeinsam mit Regina Tanne (Bildkünstlerin) und Karlheinz Jardner (Fotodesigner, Fotograf) eine Ausstellung im Werksarztzentrum Oberberg e.V., Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.
Interpretiert wird der Wald in Fotografien, gestalteten Bildgeschichten und malerischen Ausdrucksformen als Ruhe- und Glücksort, Inspirationsquelle und als gefährdeter, verwundeter Lebensraum.
Die Bilder versuchen eindringlich, die Fragilität, Schönheit und existentielle Bedeutung des Lebensraumes Wald für Mensch und Tier sichtbar zu machen. Eine Einladung zum Staunen und Reflektieren …
Wer es zur Vernissage am 11. Oktober um 11 Uhr nicht schafft, kann gerne unter 0170 9382968 einen Termin zur Besichtigung machen.
Ein Mitglied von ENGELsART, Peter Leins, stellt aktuell über 10 Bilder in der Aggertalklinik aus.
Ausstellung vom 14.9.2025 bis Ende November 2025.
Es handelt sich um eine Gruppenausstellung mit Bildern von
Nadine Schmalenbach, Marion Trummer, Elke E. Perder, Sabine Hilscher, Ursula Körner und Peter Leins.
Der Verkauf der Bilder von Frau Hilscher und Frau Körner geht an die Deutsche Krebshilfe.
Man kann die Ausstellung in der Cafeteria der Klinik zu den üblichen Öffnungszeiten einer Klinik besuchen. Kaufanfragen gerne über Frau Perder (Null 173 / 44Drei6863) oder Peter Leins (0173 / Fünf21 48 26).
Wir wissen, die Suchmaschinen meinen es gut – aber manchmal schicken sie Dich lieber in den Himmel, als direkt zu uns. Google und andere Suchmaschinen lieben Rätsel. Aus ENGELsART wird da schon mal Engel Art oder Engelart.
Plötzlich findest Du eine Bastelanleitung für Schutzengel, einen Kunstkurs für Cherubime oder einen Onlineshop für Engelsfiguren.
Wir machen Kunst und Kultur mit Stil und Charakter. Vielfältig und kreativ – für alle Sinne. Schön, dass Du jetzt da bist – egal, wie Du uns gefunden hast!
Merke: Wer ENGELsART sucht, sollte auch ENGELsART schreiben – zumindest mit allen Buchstaben und ohne Leerzeichen. Alles andere landet vermutlich irgendwo zwischen Wolke 7 und Google-Schnitzeljagd.
Die in Wiehl lebende Künstlerin Anne Fabeck präsentiert vom 30. September 2025 bis März 2026 eine Ausstellung im Amts- und Landgericht Düsseldorf – Werdener Str. 1. Die Einführung bei der Vernissage am 30. September um 15 Uhr hält Renate Seinsch von ENGELsART. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr öffentlich über den Haupteingang zugänglich.
Mitte September 2025 war ich mal wieder in der Villa Zanders in Bergisch Gladbach. Zwei Ausstellungen haben mich interessiert und natürlich auch die Aktion von Tim Beeby.
Unsigned Untitled Undated
So lautete die Aktion des Künstlers Tim Beeby am 3. Wochenende im September. Für mich war es interessant zu erfahren und zu spüren, was es mit mir macht, wenn ich die Wahl habe, eine der 130 Leinwände „Inks“ kostenlos mitzunehmen oder aber für den Marktwert zu kaufen? Im letzteren Fall jedoch mit Signatur, Titel und Datum.
Ist ein Werk erst dann ein Kunstwerk, wenn alle Daten sichtbar sind und für teures Geld verkauft wird? Oder ist ein Werk keine Kunst, wenn es verschenkt wird? Spannende Fragen, denn hinsichtlich der verwendeten Materialien und der Ästhetik gibt es keinen Unterschied …
Ich jedenfalls hatte Skrupel, ein Werk kostenlos mitzunehmen, war aber auch nicht bereit, für das kleinste Format 1400 Euro zu bezahlen.
Diese Ausstellung ist noch bis Ende Januar 2026 zu sehen und hat mich sehr begeistert. Von weitem sehen dieWerke von Eckart Hahn aus wie abfotografierte Papier-Collagen, aber bei genauerer Betrachtung entpuppen sie sich als Acrylmalerei auf Leinwand.
Fotografiert im Kunstmuseum Villa Zanders – Elke Erben
Mit einer unglaublichen Präzision gelingt es dem Künstler das Medium Papier sehr realistisch in unterschiedlichen Ansichten und Bedeutungen darzustellen – mit Farben und Pinsel. Eine wirklich sehenswerte Ausstellung für alle, die Papierarbeiten als Kunst wertschätzen …
… aber mit ganz viel Inspiration und Überraschungen. Noch bis zum 26. Oktober 2025 sind die Hängenden Skulpturen und Installationen aus Papier von fast 30 Künstler*innen zu bestaunen. Mal einfach geknickt oder aufwändig gerissen. Von der Decke abgeseilt oder an die Wand gepinnt.
Fotografiert im Kunstmuseum Villa Zanders – Elke Erben