Sieben Künstler*innen haben sich zusammen getan, um das obige Thema rund um Zeit und Erinnerung zu erarbeiten und zu präsentieren: Nicole Elsenbach, Elke Erben, Katharina Hake, Michael Hensel, Silvia Kallabis, Ninón Kucharczak und Achim Lahr.
Die Ausstellung läuft vom 2. bis 23. August 2026 im Alten Baumwolllager, Engels-Platz 6, Engelskirchen.
Vernissage: Sonntag, 2. August von 11 bis 13 Uhr
Finissage: Sonntag, 23. August von 14 bis 16 Uhr
Bei beiden Terminen haben Sie Gelegenheit, mit den Künstler*innen ins Gespräch zu kommen. Bei der Finissage können Sie die Exponate direkt direkt zu kaufen und ihnen ein neues Zuhause zu geben.
Dazwischen ist die Ausstellung zu folgenden Zeiten geöffnet:
Samstags: 08. + 15. + 22. August jeweils 15 – 17 Uhr
Sonntags: 02. + 09. + 16. August jeweils 11 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr
Der Eintritt zu unseren Ausstellungen ist natürlich frei.
Die Künstlerinnen Pia Dressler-Theis und Anita Holtappels sowie der Künstler Gafur Nabiullin haben sich zusammengetan, um im Werksarztzentrum Oberberg eine Ausstellung zu obigem Thema zu präsentieren. Eine bunte Mischung aus Malerei und Fotografie.
Vom 11. Juli bis 18. September 2026 – Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.
Die Vernissage ist am 11. Juli um 11 Uhr. Die Künstler*innen freuen sich über viele Besucher*innen.
Die Jahresausstellung von ENGELsART-Mitgliedern zum Thema „Swing & Soul“ wurde vom 26. April bis 24. Mai 2026 im Alten Baumwolllager präsentiert.
Vernissage: Sonntag, 26. April 11 – 13 Uhr
Linoldruck Saxophonist: Peter Leins
Begleitprogramm:
Während der Ausstellung gab es auch einen besonderen Abend: Jazz kulinarisch – erst ein thematisch angepasstes 3-Gänge-Menü und anschließend ein Konzert mit der Antje Mallwitz Band. Am Samstag, den 9. Mai 2026 ab 18 Uhr.
Ich treffe Elisabeth in der „Kaffee-pause“ in Overath. Nach einer gesundheitlich angeschlagenen Zeit freut sie sich auf einen schönen Cappuccino und ein Stück Tiramisu-Torte – statt des Mittagessens. Ich bestelle mir einen Café Crema und dann geht es los. Einleitend erzählt mir Elisabeth, dass sie im Moment etwas „Mal-faul“ ist. Und sie derzeit nicht weiß, wohin ihre künstlerische Reise gehen soll.
Daher die Frage, was sie aktuell beschäftigt. Mitte März findet die Kunstmesse in Mondorf statt, an der ich wieder teil-nehmen werde. Dort war ich vor Corona schon mal, und rechne mit ca. 40 Teilnehmenden aus Handwerk und Kunst. Ich bereite daher einige kleine quadratische und runde Exponate in Acryl vor. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich diese besser verkaufen lassen. Natürlich werde ich auch größere Werke von mir ausstellen. Ein Thema habe ich dafür nicht, ich werde die Vielseitigkeit meiner Werke präsentieren. Es sind Arbeiten in Acryl gegenständlich und abstrakt, Collagen, Mischtechniken, aber auch einige Arbeiten in Pastell.
Wie definierst Du Kreativität/Kunst für Dich? Für mich ist Freiheit eine große Voraussetzung für meine künstlerische Tätigkeit. Ich habe viele Dinge im Kopf, die ich noch umsetzen möchte und es kommen immer neue Ideen dazu. Manche verblassen für eine gewisse Zeit wieder, da sie von anderen Ideen überlagert werden, aber irgendwann tauchen sie wieder auf. Und dann diese unendliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Ich probiere darum auch immer wieder gerne Neues aus.
Wie bist Du zur Kunst gekommen? Im Grunde durch einen Umzug ins neue Haus 2008. Einige Wände waren noch so leer, da sollten Bilder hängen. Aber was mir (und meinem Mann) gefiel, war uns etwas zu teuer. Und habe dann 2010 angefangen zu malen. Da ich auch gerade den Job gewechselt habe, hatte ich etwas mehr Zeit und habe in einem regelmäßigen Kurs bei Sonja Siems in Overath drei Jahre die Grundlagen der Acrylmalerei erlernt.
Danach habe ich immer mal wieder Kurse anderer Malerinnen und Maler besucht, um weitere Techniken zu erlernen und Feedback zu meinen Bildern zu bekommen. Ich bin immer bei Acryl geblieben, habe erst in den letzten Jahren angefangen auch mit Pastellen zu malen.
Was ist Dein größtes persön-liches Vergnügen beim Malen? Das größte Vergnügen ist der Prozess, wenn ein Bild entsteht. Und die Zufriedenheit, wenn es fertig ist und möglicherweise verkauft wird.
Brauchst Du Publikum für Deine Kunst? Auf jeden Fall. Mir ist es wichtig meine Bilder auszustellen und von den Betrachtern ein Feedback zu bekommen. Das kann Anerkennung sein oder auch konstruktive Kritik. Ich möchte mich weiterentwickeln, daher ist der Austausch für mich sehr wichtig.
Denn ich möchte mit meiner Kunst Schönheit zeigen und anderen eine Freude bereiten. Daher war die Coronazeit auch wirklich frustrierend, denn es gab keine Resonanzmöglichkeiten. Und somit blieb die Frage nach der Sinnhaftigkeit meiner Malerei offen.
Wie hast Du Deine Kunst entwickelt? Meine Bilder sind alle unterschiedlich, ich habe viel ausprobiert. Bei verschiedenen Künstler*innen (z. B. Karin Kuthe in Bergisch Gladbach oder Angelika Biber in Köln, von 2021 bis 2025 Studium in der Malakademie bei Per von Spee mit Abschlussdiplom), in Workshops und auf Malreisen. Viele Stile kennen gelernt, aber immer nur das rausgesucht, was mir gefällt und zu mir passt.
Arbeitest Du lieber allein oder mit anderen? Ich arbeite gerne allein bei mir zuhause. Aber ich mag es auch sehr in der Gruppe zu malen, sich mit den anderen Teilnehmerinnen auszutauschen. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mich ungestört für mehrere Stunden mit meiner Kunst zu beschäftigen.
Von wem oder was lässt Du Dich bei Deinem Schaffen inspirieren? Von den Dingen, die ich im Alltag sehe – egal ob Muster in Textilien, Landschaften, die Natur an sich, Fotos in Zeitschriften und Zeitungen. Interessante Motive oder Inspirationen nehme ich mit dem Handy auf, und verarbeite es später malerisch.
Gibt es etwas, was Dich bei Deinem Schaffen behindert? Meistens nur ich selber, durch zu wenig Zeit, andere Verpflichtungen oder fehlende kreative Stimmung.
Bist Du außer bei ENGELsART noch woanders Mitglied? Ja, ich engagiere mich noch beim Kölner Malerkreis. Dort gibt es einen regelmäßigen Stammtisch für Gespräche und Ausstellungen in der Galerie „Im Malerwinkel“ im Rheinpark. Manchmal gehen wir auch „on tour“ und präsentieren unsere Werke in Hotels, in Rathäusern von Köln oder wie zuletzt im Nierenzentrum Köln.
Welchen Stellenwert nimmt Kunst von anderen in Deinem Leben ein? Eher einen kleinen, ich möchte lieber eigene Kunst bei mir zuhause aufhängen. Aber zwei oder drei Werke von anderen haben wir schon. Mein Mann hat einige Drucke von großen Bildern des Overather Malers Dieter Framke erworben.
An wie vielen Ausstellungen hast Du schon teilgenommen? Ich habe 2014 an der ersten Gemeinschaftsausstellung teilgenommen. Es war meine Idee mit den bisher in den Kursen bei Sonja Siems entstandenen Werken eine Ausstellung zu organisieren. Seitdem präsentiere ich regelmäßig meine Kunst auf Kunst- und Handwerkermärkten, stelle bei Kunstvereinen oder auf Anfrage auch in anderen Institutionen aus. Zurzeit stelle ich einige Werke im Altenheim Wahlscheid aus.
Hast Du einen künstlerischen Traum? Als Traum würde ich es nicht bezeichnen, aber mein Ziel ist es schon, meine Werke zu verkaufen, da das für mich die größte Anerkennung ist.
Hast Du ein Lebensmotto? Am Ende meines Lebens möchte ich sagen können: Ich habe ein gutes und zufriedenes Leben gehabt. Natürlich habe ich bisher auch Negatives erfahren, aber das hat mich reifen lassen und in der Rückschau auch weitergebracht.
Möchtest Du noch etwas Persönliches/Biografisches ergänzen? Ich erstelle sehr gerne Fotobücher, nicht nur von meinen Urlauben, sondern auch von meinen Werken.Denn es ist ein völlig anderes Gefühl ist, die Fotos in einem Buch zu sehen, als sich diese auf dem Computer anzuschauen.
Darum habe ich meine künstlerische Laufbahn bisher in zwei Fotobüchern festgehalten. Einmal „Die Anfänge“ von 2010 bis 2015 sowie „Die Fortschritte“ von 2016 bis 2020. In diesem Jahr werde ich das dritte Buch erstellen über „Die weiteren Fortschritte“ von 2021 bis 2025. Wie es dann weitergeht, ist noch offen.
Ich danke Elisabeth sehr herzlich für den unterhaltsamen Nachmittag und wünsche ihr eine gute Orientierung, wie es künstlerisch kreativ weitergehen kann.
Die Künstler*innen, die beide ihr Atelier in der Grube Weiß in Moitzfeld haben und ihre Kunst u.a. auf Instagram zeigen, freuen sich auf viele Besucher*innen zur Vernissage am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 14 Uhr in der Bildungswerkstatt.
Das Titelbild dieser Ausstellung (von Hans Peter Feldmann) hat mich angesprochen, daher habe ich meinen Geburtstag für einen Ausflug in das Kunstmuseum Bonn genutzt.
Noch bis zum 2. November 2025 ist die vielfältige Ausstellung zu sehen: Mit Fotos, Gemälden, Video-Installationen oder Schattenkino – mehr als 40 internationale Künstler*innen. Sehr überraschend und inspirierend.
Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz – beim Spiel mit dem eigenen Schatten vor Lampen oder als Selfie in den gezeigten Kunstwerken.
Fotos aus der Ausstellung – in SW umgewandelt: Elke Erben
Sabine Wallefeld (Malerei) und Marion Sachsenröder (Fotografie) aus Gummersbach präsentieren gemeinsam mit Regina Tanne (Bildkünstlerin) und Karlheinz Jardner (Fotodesigner, Fotograf) eine Ausstellung im Werksarztzentrum Oberberg e.V., Zur Erzgrube 12 in Gummersbach.
Interpretiert wird der Wald in Fotografien, gestalteten Bildgeschichten und malerischen Ausdrucksformen als Ruhe- und Glücksort, Inspirationsquelle und als gefährdeter, verwundeter Lebensraum.
Die Bilder versuchen eindringlich, die Fragilität, Schönheit und existentielle Bedeutung des Lebensraumes Wald für Mensch und Tier sichtbar zu machen. Eine Einladung zum Staunen und Reflektieren …
Wer es zur Vernissage am 11. Oktober um 11 Uhr nicht schafft, kann gerne unter 0170 9382968 einen Termin zur Besichtigung machen.
Ein Mitglied von ENGELsART, Peter Leins, stellt aktuell über 10 Bilder in der Aggertalklinik aus.
Ausstellung vom 14.9.2025 bis Ende November 2025.
Es handelt sich um eine Gruppenausstellung mit Bildern von
Nadine Schmalenbach, Marion Trummer, Elke E. Perder, Sabine Hilscher, Ursula Körner und Peter Leins.
Der Verkauf der Bilder von Frau Hilscher und Frau Körner geht an die Deutsche Krebshilfe.
Man kann die Ausstellung in der Cafeteria der Klinik zu den üblichen Öffnungszeiten einer Klinik besuchen. Kaufanfragen gerne über Frau Perder (Null 173 / 44Drei6863) oder Peter Leins (0173 / Fünf21 48 26).
Gut besucht war das Alte Baumwolllager am Abend des 13. Oktober 2023. Mehr als 60 Gäste haben den Weg zur Vernissage „Unterwegs in Island“ gefunden, um sich die Ausstellung und die Multivisionsschau anzuschauen. Bei einem Gläschen Sekt wurden die Bilder von Achim Lahr bestaunt und über die Bearbeitung der Fotos von Elke Erben diskutiert.
Gründungsmitglied Renate Seinsch führte in einer lockeren Begrüßung in das Thema ein und konnte sich nicht vorstellen, dass diese „kalte, karge, stürmische, graue, raue, kahle, vegetationslose und unwirtliche Insel“ so eine Faszination auf Reisende haben könnte.
Aber genau das zeigen die präsentieren Exponate von Achim Lahr – farbenfrohe Bilder in Acryl auf Leinwand oder Pastell auf Karton. Oder die analog und digital fotografierten Impressionen von Elke Erben – nachträglich einheitlich mit einem digitalen Filter belegt. Eine vielfältige Mischung aus Farben, Formen und Kontraste der weiten und zum Teil bizarren Landschaft auf Island.
Um 20 Uhr gab es dann noch einen Multivisionsvortrag von Gisela Schwarz – Journalistin, Fotografin und seit Jahren regelmäßig in Island unterwegs. „Es ist quasi meine zweite Heimat, weil ich dort so eins mit der Natur sein kann“. Denn die Weite und Stille sind schon etwas Besonderes…
Die Ausstellung war bis zum 29. Oktober 2023 zu sehen.