Schlagwort: Kulturwoche

  • Ausstellung: Poesie an der Agger

    Parallel zu ANTHROPOZÄN – SPUREN UNSERES TUNS

    Kunst, Poesie und experimentelle Klänge am Ufer der Agger

    Vernissage: Sonntag, 20. September 2026, 14 Uhr
    Flussufer der Agger, hinter dem Rathaus Engelskirchen
    Im Rahmen der Kulturwoche 2026 der Gemeinde Engelskirchen


    Wenn Kunst aus dem Museum hinaus in die Natur tritt

    Was passiert, wenn Kunst nicht in einem Ausstellungsraum hängt, sondern dort, wo Wasser fließt, Bäume wachsen und Menschen spazieren gehen?

    Mit „ANTHROPOZÄN – Spuren unseres Tuns“ entsteht am Ufer der Agger in Engelskirchen eine außergewöhnliche Open-Air-Ausstellung.
    Rund 20 Künstler*innen aus der Region und darüber hinaus setzen sich mit den Spuren auseinander, die der Mensch auf dieser Erde hinterlässt.

    Ein Thema, das uns alle betrifft

    Der Begriff Anthropozän beschreibt das Zeitalter, in dem der Mensch zu einem entscheidenden Faktor für die Veränderungen unseres Planeten geworden ist.

    Doch die Ausstellung möchte keine wissenschaftliche Abhandlung liefern und auch nicht mit erhobenem Zeigefinger auftreten.

    Vielmehr stellt sie Fragen:

    Welche Spuren hinterlassen wir?
    Was bleibt von unserem Handeln?
    Was verändern wir – bewusst oder unbewusst?
    Und welche Welt hinterlassen wir den kommenden Generationen?

    Die beteiligten Künstler*innen geben darauf keine einheitlichen Antworten. Ihre Arbeiten eröffnen unterschiedliche Perspektiven und laden die Besucher*innen dazu ein, eigene Gedanken und Assoziationen zu entwickeln.


    Die beteiligten Künstler*innen

    Für „Poesie an der Agger – ANTHROPOZÄN: Spuren unseres Tuns“ wurden Künstler*innen aus der Region sowie internationale Kunstschaffende eingeladen:

    • Manuela Klein
    • Johann Camut
    • Julja Schneider
    • Harald Neumann
    • Helga Mols
    • David
    • Renate Seinsch
    • Achim Lahr
    • Susanne Müller-Geiger
    • Odo Rumpf
    • Christine Haller
    • Herbert Döring-Spengler
    • Andrea Wycisk
    • Micha Ende
    • Barbara Stewen
    • Ivan Toscanelli
    • Marlis Sauer
    • Karl-Hermann Eskens
    • Detlev Weigand
    • Manuele Klein


    Ein Kunstprojekt zum Entdecken

    „ANTHROPOZÄN – Spuren unseres Tuns“ ist mehr als eine klassische Ausstellung. Es ist ein Kunstspaziergang.

    Die Besucher*innen können entlang der Agger von Werk zu Werk gehen, Texte entdecken, über QR-Codes Künstlerporträts aufrufen, Gedichte lesen und dabei immer wieder den Blick auf den Fluss und die Landschaft richten.

    Die Ausstellung verbindet damit Kunst im öffentlichen Raum, Literatur, Musik und Naturerlebnis.

    Vielleicht ist es gerade dieser ungewohnte Ausstellungsort, der das Thema besonders unmittelbar macht: Wir betrachten die Spuren des Menschen –
    und stehen dabei mitten in der Natur.


    Der „Baum der Lyrik“

    Neben der bildenden Kunst bekommt auch die Literatur ihren eigenen Ort.

    Unter dem Titel 
    „Gedankenflügel … halte sie fest … und lies … und halte sie fest …“ 
    lädt der von Renate Seinsch und Elke Erben gestaltete „Baum der Lyrik“ dazu ein, innezuhalten und Texte zu lesen.

    Gedichte und literarische Beiträge unterschiedlicher Autorinnen und Autoren machen den Baum zu einem poetischen Treffpunkt mitten in der Natur.

    Mit dabei sind unter anderem: Jakob van Hoddis, Gerd Pohl, Georg Divossen, Barbara Stewen, Renate Seinsch, Andrea Wycisk, Manuela Klein, Heike Peppler, Manuele Klein, Detlev Weigand, Elke Erben, Karl-Heinz Feldkamp und Elke Zeh.


    Musikalischer Rahmen bei der Vernissage: AmöbenPank.

    Die Formation bewegt sich frei zwischen experimentellen Klängen, Fluxus und Dada. Ihre Musik kann fröhlich, schräg, melancholisch, überraschend und manchmal bewusst maßlos sein.
    Texte treffen auf Improvisation, Klangflächen auf Rhythmus und musikalische Ideen auf spontanes Spiel.

    Besetzung:

    • Hans Gressler – Bass, Percussion
    • Manuele Klein – Gong, Vocals
    • Christa Liebach – Vocals, Gitarre
    • Detlev Weigand – Synthesizer, Drumbox, Vocals

    Damit wird auch die Eröffnung selbst Teil des künstlerischen Gesamt-konzeptes: Kunst, Literatur, Musik und Natur begegnen sich an einem gemeinsamen Ort.


    Zur Eröffnung

    am Sonntag, 20. September 2026, um 14 Uhr laden ein:

    Anke Ahle – Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Tourismus
    der Gemeinde Engelskirchen

    Manuele Klein & Detlev Weigand – Organisatoren der Ausstellung
    „Poesie an der Agger“

    Renate Seinsch – Mitglied von ENGELsART – Organisation
    „Baum der Lyrik“


    Natürlich ist an dem Sonntag von 15 – 18 Uhr auch das Alte Baumwolllager mit der Ausstellung geöffnet.


    Fotos: Elke Erben