14. März 2026 @ 19:30 – 22:30
Kurzfristig im Programm…..

unverb. Reservierung unter: veranstaltung@engelsart.de

14. März 2026 @ 19:30 – 22:30
Kurzfristig im Programm…..

unverb. Reservierung unter: veranstaltung@engelsart.de
Ich treffe Evelyn in ihrem Zuhause in Engelskirchen – wie immer begegne ich einem freundlich lächelnden Menschen. Nach der Begrüßung ihres Mannes, den ich bisher nur dem Namen nach kannte, gehen wir hoch ins Atelier. In lockerer Atmosphäre beant-wortet Evelyn mir einige Fragen zu ihrer künstlerischen Seite.

Was gibt es privat über Dich zu berichten?
Ich bin 1940 in Masuren geboren und bin u.a. über Dortmund – wo ich meinen Mann kennengelernt habe – 1982 nach Engelskirchen gekommen. Schon 1964 haben wir geheiratet, bis 1969 als Postobersekretärin gearbeitet. Dann kam die Elternzeit, in der ich meine zwei Kinder großgezogen habe. Mittlerweile habe ich auch schon vier Enkelkinder.
Wie bist Du zur Kunst gekommen?
Im Grunde schon über die Schule – ich hatte immer gute Kunstlehrer.
Und die haben mich bestärkt, daran zu arbeiten – zumindest privat.
Ich hatte immer schon ein gutes Auge für Komposition und Farbgestaltung.
Die Ergebnisse findest Du in meinen Skizzenbüchern, die ich alle aufbewahrt habe. Oder in dem Stapel Aquarell – das Einrahmen wäre zu teuer geworden.


Außerdem habe ich (außer in der Elternzeit) Kunstkurse besucht – u.a. rund
20 Jahre bei Margret Riese. Dazu Ausstellungen in Museen und Galerien angeschaut – viele Jahre lang mit Susanne Koller-Schmitz.
Wie definierst Du Kreativität/Kunst für Dich?
Mein Auge sieht etwas, was meinem Geist gut gefällt und mich angenehm berührt. Es entsteht ein inneres Bild – das ist im Grunde auch der Auslöser für mein Schaffen – damals wie heute. Dann setze ich mich hin und male es … meistens erst als schnelle Skizze, dann ausgearbeitet mit Aquarell oder Öl.
Wie würdest Du Deine Kunst definieren?
Sehr vielseitig hinsichtlich Motivwahl und mit ganz viel Spaß am Ausprobieren. Ein Thema, mit dem ich mich schon seit Jahren beschäftige, sind Menschen: Als Einzelporträt oder als Paare. Besonders stolz bin ich auf das Porträt von Elisabeth Klug, die aber leider 2025 im Alter von 100 Jahren verstorben ist.


Welcher Künstler hat Dich möglicherweise geprägt?
Ich bin nicht sicher, ob er mich geprägt hat, aber seine künstlerische Vielfalt mit den unterschiedlichsten Themen und Techniken bewundere ich an Pablo Picasso schon sehr. Kein Wunder also, dass ich ihn auch mal skizziert habe.
Was bedeutet Dir künstlerischer Erfolg/Anerkennung?
Ich denke jeder Mensch ist glücklich darüber, wenn er oder sie ein positives Feedback zu seinen Werken bekommt. Lob ist immer besser als Kritik – es sei denn ich kann daraus lernen.


Mit welchen Farben arbeitest Du am liebsten?
Mit Aquarell auf Papier – erst eine Skizze mit Bleistift oder Fineliner und dann die Farbe. Damit habe ich auch meine erste große Ausstellung im Rathaus Engelskirchen gehabt – gemeinsam mit Heide Braun. Den Zeitungsartikel habe ich immer noch.
Aber natürlich auch mit Öl, das entschleunigt und ich muss mir vorher intensivere Gedanken über die Umsetzung machen.

Arbeitest Du lieber allein oder mit anderen?
Das Malen in der Gruppe hat mir immer viel Spaß gemacht, es lebte von Gesprächen, Inspiration und Feedback. Aber wirklich malen tue ich lieber in Ruhe in meinem Atelier. Dennoch sind viele meiner Arbeiten bei Treffen in der Gruppe entstanden: Vorwiegend Porträts und Garten-/Blumenbilder.


Bist Du außer bei ENGELsART noch woanders Mitglied?
Nein, ich bin schon seit Anfang an dabei. 1999 hat sich eine Gruppe zusammengefunden, die Kunst und Kultur in Engelskirchen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wollte. Ich denke das war eine sehr gute Idee.
Zwischendurch habe ich aber auch bei den Kunstfreunden Oberberg 83 mit gemalt. Auch dort haben wir Ausstellungen präsentiert (u.a. im Oelchens-hammer) und Museen besucht.
Was erhoffst Du Dir von einer Kunstinitiative?
Genau das, was ENGELsART bietet: Ein Netzwerk von Künstler*innen, die sich austauschen und gemeinsam gestalten. Die von und miteinander lernen. Vielleicht mal gemeinsam Sketch-Crawlen und viel lachen.
Welchen Stellenwert nimmt Kunst von anderen in Deinem Leben ein?

Im Hinblick auf Schauen, Staunen und als Anregung einen großen. Aber ich habe nicht das Geld und den Platz um Kunst zu kaufen oder zu sammeln. Ich weiß ja nicht mal, wohin mit meinen eigenen Leinwänden … Aber zwei „externe“ Werke habe ich doch: Bei der Art Connection von ENGELsART habe ich mal ein Werk von Edith Fischer gewonnen und irgendwann vorher ein Bild von Graf von Spee (Sen.) geschenkt bekommen.
Hast Du auch Kunst verkauft?
Ja, immer mal wieder. Eine Zeitlang habe ich im Schaufenster vom Pflegedienst Graf/Kaltenbach jeden Monat zwei Werke ausgestellt, davon wurden auch einige verkauft – meistens Aquarelle. Aber natürlich verschenke ich hin und wieder auch Exemplare an Familienmitglieder oder Freunde.
Hast Du einen künstlerischen Traum?
Nein – ich wünsche mir lediglich, dass ich solange malen darf wie ich es noch kann.
Auf meine letzte Frage: Hast Du ein Lebensmotto? schaut mich Evelyn mit großen Augen an.
Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber vielleicht wird es jetzt einmal Zeit dafür …

Ich danke Evelyn sehr herzlich für den netten Vormittag und wünsche ihr und ihrem Mann noch viele glückliche, gesunde und kreative Jahre …
Elke Erben

21. Februar 2026 @ 19:30 – 22:00
Nachdem „eden west“ in Zusammenarbeit mit DeutschlandRadio Kultur und Deutsche Austrophon ihr erstes Album „Auszeit“ veröffentlicht hatten, haben die 3 Musiker um Sängerin Claudia Hansen immer wieder aktuelle Songs aus den Charts in ein „jazziges“ Gewand gepackt.Neben ihren eigenen Songs,traditionellen Jazzstandarts und Latin Klängen, ist so ein sehr abwechslungsreiches Programm für den Zuhörer durch das Zusammenspiel von Pianist Didi Hamann,Bassist Helmut Klein und Drummer Jörn Beckesch entstanden.
Für „eden west“ gibt es keine musikalischen Barrieren,derzeit entsteht im Studio wieder ein deutschsprachiges Album mit Ausflügen zu Hop und Pop.
unverbindliche Reservierung unter: veranstaltung@engelsart.de
Unsichtbare Kräfte zwischen Kosmos und Gesellschaft
Den ganzen September 2025 war die Ausstellung im Alten Baumwolllager Engelskirchen zu bestaunen. 14 Künstler*innen beschäftigten sich mit dem vielschichtigen Phänomen der Dunklen Energie/Dunklen Materie aus zwei Richtungen:
Aus der Perspektive der Naturwissenschaft, in der Dunkle Energie als unsichtbare, aber dominante Kraft das Universum beeinflusst –
und aus einer gesellschaftlichen Perspektive, in der unsichtbare Dynamiken wie Ausgrenzung, Kontrolle, Machtmissbrauch oder Angst das soziale Miteinander prägen.

Die gezeigten Arbeiten machten das Unsichtbare sichtbar – und fragten: Welche dunklen Energien wirken in uns, zwischen uns, über uns?
Hier ein paar Impressionen von der Vernissage:










Fotos: Katja Dörr, Elke Erben, Achim Lahr – Text: Elke Erben
Wir wissen, die Suchmaschinen meinen es gut – aber manchmal schicken sie Dich lieber in den Himmel, als direkt zu uns. Google und andere Suchmaschinen lieben Rätsel. Aus ENGELsART wird da schon mal Engel Art oder Engelart.
Plötzlich findest Du eine Bastelanleitung für Schutzengel, einen Kunstkurs für Cherubime oder einen Onlineshop für Engelsfiguren.
PS: das Deutsche Engelmuseum liegt übrigens fast nebenan.
Aber:
Wir machen Kunst und Kultur mit Stil und Charakter.
Vielfältig und kreativ – für alle Sinne.
Schön, dass Du jetzt da bist – egal, wie Du uns gefunden hast!
Merke: Wer ENGELsART sucht, sollte auch ENGELsART schreiben – zumindest mit allen Buchstaben und ohne Leerzeichen. Alles andere landet vermutlich irgendwo zwischen Wolke 7 und Google-Schnitzeljagd.
Gut besucht war die Vernissage zur Ausstellung „Verbindungen“ am 31.08.2024 im Alten Baumwolllager in Engelskirchen. Viele Kunstschaffende und -interessierte waren trotz sonnigem Wetter gekommen, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen.
Denn es war die Jubiläumsausstellung zum 25jährigen Bestehen von EngelsArt.
In ihrer Eröffnungsrede erläuterte Elke Erben kurz die verschiedenen Arten von Verbindungen: menschlich, sozial und kommunikativ, technisch und digital, natur-wissenschaftlich und kulturell.
Außerdem ging sie auf die Möglichkeiten ein, wie in der Kunst Verbindungen geschaffen werden: durch Farben und Formen, Ideen und Konzepte, zwei- und dreidimensionale Materialien.












Anschließend suchten viele Gäste das Gespräch mit den Künstler/innen, stellten Fragen zum Inhalt oder zur Gestaltung. Eine schöne Form in Verbindung zu treten. Und ein rundum gelungener Abend …
Und wer es zur Ausstellung nicht geschafft hat, kann ja hier mal im Online-Katalog ein bisschen stöbern:
Vielleicht haben Sie dann ja mal Lust, mit uns in Verbindung zu kommen.