Schlagwort: Diskussion

  • Ein gelungener erster Abend …

    … bei ARTe[F]AKT,
    dem Foto Talk bei ENGELsART.

    Acht fotobegeisterte Menschen waren gekommen, um sich über künstlerische Fotografie auszu-tauschen.

    Elke Erben hatte einige Impulse vorbereitet und so wurde die Frage diskutiert:

    „Was unterscheidet ein gutes Foto von einem künstlerischen Foto?“


    Hier ein paar Ergebnisse in der Zusammenfassung:

    Ein gutes Foto überzeugt durch technische handwerkliche Perfektion,
    starke Komposition, überzeugende Lichtverhältnisse, passende Schärfe.
    Es zeigt eine klare Abbildung eines Motivs, um Emotionen oder Informationen zu vermitteln. Es ist direkt erkennbar, meist dokumentarisch und bietet Möglichkeiten zur Erinnerung: So war es gewesen.

    Ein künstlerisches Foto hingegen geht darüber hinaus: Es dient als Ausdruck einer persönlichen Vision, interpretiert die Wirklichkeit und erzählt eine Geschichte. Oftmals muss mehrfach hingeschaut werden,
    der Inhalt ist nicht direkt offensichtlich erkennbar. Es zielt darauf ab,
    den Betrachter zum Nachdenken anzuregen und zu fragen: Was soll das?
    Was möchte der Künstler damit ausdrücken oder bewirken? 

    Der Unterschied zwischen einem guten Foto und einem künstlerischen Foto liegt primär in der Intention und der Aussagekraft über die Abbildung der Realität hinaus.



    Darüber hinaus wurde überlegt, wie es mit ARTe[F]AKT beim nächsten Treffen am 7. Mai 2026 weitergehen kann. Es bestand Einigkeit darüber, dass ein Talk nicht ausreichen könnte – zumindest wenn keine Bilder zu sehen sind. Daher werden Bildbesprechungen (von künstlerischen Fotos) – auch bei gemeinsamen Ausstellungsbesuchen – einen Platz bekommen …

    Vorschlag von Elke:
    Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW
    13. März bis 12. Juli 2026 – Photografische Sammlung Köln



    Außerdem wurde angeregt, mal darüber nachzudenken, wann die Teil-nehmenden zuletzt bei einem eigenen Foto das Gefühl hatten, das könnte über ein gutes Foto hinausgehen.

  • Erst kommt das Fressen und dann kommt die Moral!?

    Ein künstlerisches Event mit Schüler*innen der Sekundarschule im Walbachtal und dem Aggertal Gymnasium Engelskirchen zur Auseinandersetzung 80 Jahre Kriegsende.

    Am 21. November 2025 um 18 Uhr
    im Forum des Aggertal-Gymnasiums Engelskirchen.

    Konzipiert von den Künstler*innen Manuele Klein, Detlev Weigand und Heike Bänsch aus Engelskirchen. Auf der Grundlage des Textes von Bertold Brech aus der Dreigroschenoper: Denn wovon lebt der Mensch!

    Ein interaktiver Abend mit einem Essen – wie vor 80 Jahren – und künstlerischem Ausdruck in Wort, Bild, Klang sowie Bewegung zu den Themen:
    Wofür leben junge Menschen heute? Was ist Moral, wie sah diese vor 80 Jahren aus und wie steht es heute damit?

    Die Akteure freuen sich über eine Spende …

  • Künstler von ENGELsArt

    stellen in Schloss Eulenbroich und der Bildungswerkstatt Rösrath aus