5. September 2026
@
0:00
–
27. September 2026
@
0:00
Kunstausstellung im Alten Baumwolllager Engelskirchen
Eine vielschichtige, künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.
Vernissage: 5.9. — Vortrag: 18.9. — Finissage: 27.9. Öffnungszeiten und weitere Inhalte hier.
Im September 2026 gab es im Alten Baumwolllager eine besondere Ausstellung zu sehen:
„ANTHROPOZÄN – SPUREN UNSERES TUNS“
Manuele Klein – Zwischen Asche und Atem
Eine vielschichtige künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.
Der Begriff Anthropozän beschreibt ein Zeitalter, in dem menschliches Handeln zu einem bestimmenden Faktor für die Entwicklung des Planeten geworden ist. Die Ausstellung greift diese Fragestellung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, über die sichtbaren und unsichtbaren Spuren unseres Handelns nachzudenken.
Mit Arbeiten von Detlev Weigand, Micha Ende, Odo Rumpf (v.l.n.r.) sowie Manuele Klein (oben) vereint die Ausstellung unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Ausdrucksformen. Die Werke bewegen sich zwischen kritischer Reflexion, poetischer Verdichtung und visionären Perspektiven auf die Beziehung von Mensch, Natur und Technik.
Jede der beteiligten Positionen nähert sich dem Thema auf eigene Weise: Mal stehen Transformation und Wandel im Mittelpunkt, mal die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Dabei entstehen Arbeiten, die Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.
Schwerpunkt der Ausstellung ist das Projekt des Fotografen, Journalisten und Dokumentarfilmers Micha Ende: In Deutschland geboren, aber in der Welt zuhause. Seit 2008 lebt er in Brasilien und China.
In seiner Serie „Distant Neighbours / Ferne Nachbarn„ beschäftigt er sich mit der Frage: Zeigen die Menschen in Brasilien und China mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede? Wie weit sind diese „entfernten Nachbarn“ wirklich voneinander entfernt? Und welche Auswirkungen hat die Ausnutzung und Zerstörung der Erde von den Menschen auf den Menschen?
Fotos aus der Serie: „Terra em Chamas / Brennende Erde“ – Micha Ende
Ein Projekt, das schon seit 2017 vom Goethe-Institut finanziell unterstützt wird. Es ist die erste wirkliche Kooperation mit deutschen Künstlern im Rahmen und unter einem gemeinsamen Nenner „Spuren unseres Schaffens“ von Distant Neighbours.
Das Alte Baumwolllager wurde für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort des Dialogs über Verantwortung, Veränderung und Zukunft. Die gezeigten Werke verstehen sich nicht als abschließende Antworten, sondern als Einladung, die Gegenwart aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die Spuren unseres Tuns bewusst wahrzunehmen.
Vernissage: Samstag, 5. September 2026 – 19 Uhr
Finissage: Sonntag, 27. September 2026 – 15 bis 18 Uhr
Kostenloses Begleitprogramm:
Freitag, 18. September 2026 – 19 Uhr
Vortrag von Micha Ende: „Von der Hand in den Müll“ oder „Ferne Nachbarn“
Hier berichtete Micha Ende über die Geschichte des Projekts „Distant Neighbours“ und die Philosophie des in Köln registrierten gemeinnützigen Vereins DN.
Anschließend gab es ein kleines Künstlergespräch mit Micha Ende, Odo Rumpf, Detlev Weigand und Manuele Klein
Das Kunstkabinett Hespert präsentiert zum Gedenken an die im Novembert 2025 verstorbene Künstlerin Maria Rohr eine Ausstellung ihrer vielfältigen Papierarbeiten. Vom 10. Mai bis 12. Juli in Reichshof-Hespert.
Zur Vernissage werde ich es wohl nicht schaffen, aber bestimmt an einem anderen Tag während der Öffnungszeiten. Ich habe Maria und Ihre Kunst sehr gemocht.
aus der Umgebung zeigten ihre künstlerischen Positionen zum Portrait.
Mit unterschiedlichen Farben und Techniken … – aus vier Blickwinkeln.
Im Fokus stand das menschliche Gesicht – als Ausdrucksträger, Projektions-fläche und Spiegel innerer Zustände. Unterschiedliche Blickweisen eröffneten einen Raum der Begegnung und Reflexion.
Mit der Ausstellung „Nichts ist absolut, außer …“ laden die Engelskirchener Oberstaatskünstler und ENGELsART-Mitglieder Manuele Klein und Detlev Weigand zu einem ebenso spielerischen wie nachdenklichen Kunsterlebnis ein.
Im Zentrum steht ein Satzfragment, das bewusst unvollständig bleibt: Das Publikum ist eingeladen, den titelgebenden Satz auf einer großen Tafel nach eigenen Gedanken, Assoziationen und Überzeugungen zu ergänzen – und wird damit selbst Teil der Ausstellung.
Anregungen liefert das vielfältige Werk der beiden Künstler, die seit Jahren als Performer, bildende Künstler, Kuratoren und Musiker tätig sind. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten aus der „Fluxus Zone Oberstaat“ sowie Fotografien, Malereien, Objekte und Assemblagen, die sich zwischen Konzeptkunst, Humor und experimenteller Offenheit bewegen.
Die Ausstellung versteht sich weniger als abgeschlossene Aussage denn als Einladung zum Mitdenken, Mitmachen und Hinterfragen. Oder, um es offen zu lassen: Nichts ist absolut – außer vielleicht die Neugier.
Vernissage am Sonntag, den 15. März 2026 um 15.30 Uhr im Rathaus Engelskirchen. Begrüßung durch die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Tourismus Anke Ahle.
Öffnungszeiten bis zum 7. April 2026 während der Öffnungszeiten des Rathauses.