Kategorie: Allgemein

  • Ausstellung: Art-o-mobil

    Rund 20 Künstler*innen beteiligen sich an der letzten Ausstellung in 2026 im Alten Baumwolllager.


    Es geht um Mobilität im weitesten Sinne …


    Diese Ausstellung läuft parallel zum 20. Transport- und Oldtimerfest des LVR Industriemuseums Kraftwerk Ermen und Engels.

    Daher ist das Alte Baumwolllager am 4. Oktober 2026
    ganztägig von 11 – 17 Uhr geöffnet.

    Gezeigt werden Exponate aus Malerei, Fotografie, Collagen und Assemblagen.
    Eine bunte Mischung aus ENGELsART-Mitgliedern und externen Künstler*innen.

    Vernissage:
    Freitag, 2. Okt. 2026
    18.30 – 21.00 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 25. Okt. 2026
    15.00 – 17.00 Uhr

    Weitere Öffnungszeiten:


    Samstags 10. / 17. / 24. Oktober

    15 – 17 Uhr

    Sonntags 11. / 18. / 25. Oktober

    11 – 13 Uhr & 15 – 17 Uhr

    Wir freuen uns über viele Besucher*innen und nette Gespräche …

  • Ausstellung im „Haus der Kunst“

    Drei Künstlerinnen zu Gast beim Kunstverein in Nümbrecht:

    Helsper-Müller. Kamlage. Stausberg
    Skulptur. Objekt. Malerei. Zeichnung

    Vom 6. September bis 4. Oktober 2026.




    Parallel dazu gibt es „Kunst im Dialog“ – in Kooperation mit der Volkshochschule Oberberg.

    Am 17. September 2026 um 18 Uhr wird Rike Stausberg ihre Arbeit vorstellen – im Haus der Kunst, Jakob-Engels-Str. 2a.


    Ein spannendes neues Projekt um ins Gespräch zu kommen – über lokale Kunst, kreative Prozesse und die Bedeutung von Kunst in unserer Region.

    Anmeldungen über www.vhs-oberberg.de oder info@vhs-oberberg.de

  • Ausstellung: Metamorphosen

    Eine Gemeinschaftsausstellung der Kunst(T)raumgruppe über Neugier, Begegnung und Wandel im Schloss Eulenbroich Rösrath.


    Vernissage
    Sonntag, 9. August 2026 – 14 – 17 Uhr

    Finissage
    Sonntag, 20. September 2026 – 14 – 17 Uhr

    Weitere Infos im Plakat.

  • Anthropozän – Spuren unseres Tuns

    Im September 2026 gibt es im
    Alten Baumwolllager eine
    besondere Ausstellung zu sehen:

    „ANTHROPOZÄN –
    SPUREN UNSERES TUNS“

    Manuele Klein – Zwischen Asche und Atem

    Eine vielschichtige künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.

    Der Begriff Anthropozän beschreibt ein Zeitalter, in dem menschliches Handeln zu einem bestimmenden Faktor für die Entwicklung des Planeten geworden ist. Die Ausstellung greift diese Fragestellung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, über die sichtbaren und unsichtbaren Spuren unseres Handelns nachzudenken.


    Mit Arbeiten von Detlev Weigand, Micha Ende, Odo Rumpf (v.l.n.r.) sowie Manuele Klein (oben) vereint die Ausstellung unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Ausdrucksformen. Die Werke bewegen sich zwischen kritischer Reflexion, poetischer Verdichtung und visionären Perspektiven auf die Beziehung von Mensch, Natur und Technik.

    Jede der beteiligten Positionen nähert sich dem Thema auf eigene Weise:
    Mal stehen Transformation und Wandel im Mittelpunkt, mal die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Dabei entstehen Arbeiten, die Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.



    Schwerpunkt der Ausstellung ist das Projekt des Fotografen, Journalisten und Dokumentarfilmers Micha Ende: In Deutschland geboren, aber in der Welt zuhause. Seit 2008 lebt er in Brasilien und China.

    In seiner Serie Distant Neighbours / Ferne Nachbarn beschäftigt er sich mit der Frage: Zeigen die Menschen in Brasilien und China mehr Gemeinsamkeiten oder Unterschiede? Wie weit sind diese „entfernten Nachbarn“ wirklich voneinander entfernt? Und welche Auswirkungen hat die Ausnutzung und Zerstörung der Erde von den Menschen auf den Menschen?

    Fotos aus der Serie: „Terra em Chamas / Brennende Erde“ – Micha Ende


    Ein Projekt, das schon seit 2017 vom Goethe-Institut finanziell unterstützt wird. Es ist die erste wirkliche Kooperation mit deutschen Künstlern im Rahmen und unter einem gemeinsamen Nenner „Spuren unseres Schaffens“ von Distant Neighbours.



    Das Alte Baumwolllager wird für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort des Dialogs über Verantwortung, Veränderung und Zukunft. Die gezeigten Werke verstehen sich nicht als abschließende Antworten, sondern als Einladung, die Gegenwart aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die Spuren unseres Tuns bewusst wahrzunehmen.


    Vernissage:
    Samstag, 5. September 2026 – 19 Uhr

    Finissage:
    Sonntag, 27. September 2026 – 15 bis 18 Uhr

    Kostenloses Begleitprogramm:

    Freitag, 18. September 2026 – 19 Uhr

    Vortrag von Micha Ende:
    „Von der Hand in den Müll“ oder „Ferne Nachbarn“

    Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte des Projekts „Distant Neighbours“ und die Philosophie des in Köln registrierten gemeinnützigen Vereins DN.

    Anschließend gibt es ein Künstlergespräch mit Micha Ende, Odo Rumpf,
    Detlev Weigand und Manuele Klein

    Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Kunst, Diskussion und Begegnung miteinander zu verbinden.



    Öffnungszeiten jeweils 15 bis 18 Uhr:

    Donnerstag: 10. / 17. / 24. September

    Freitag: 11. / 18. September

    Samstag: 12. / 19. September

    Sonntag: 06. / 13. / 20. / 27. September

    und nach Vereinbarung:

    Manuele Klein 0157 7351 0676
    Micha Ende      0160 7049 538


  • Kunstausstellung „Best of 2025“

    Oberbergische Künstler*innen präsentierten im Juli 2026 jeweils ihr bestes Werk aus dem Jahr 2025.

    Dies war das erste Mal, dass ENGELsART eine Ausstellung dieser Größe mit fast 60 Künstler*innen durchgeführt hat.

    Eine zeitliche und logistische Heraus-forderung, aber es
    hat sich gelohnt.

    Plakat — Klick -> Anzeige als PDF


    Die VERNISSAGE am 5. Juli 2026 war brechend voll. Mehr als 120 interessierte Besucher*innen haben das Alte Baumwolllager besucht. Aber auch zur Finissage am 26. Juli und den weiteren Öffnungszeiten war die Resonanz super.
    Es waren immer einige Künstler*innen anwesend, so dass tolle Gespräche geführt und schon neue Kontakte geknüpft werden konnten. Viele haben sich für den Verteiler eingetragen, sind Mitglied bei ENGELsART geworden und es wurden auch einige ausgestellte Exponate verkauft …

    Viele Beteiligte sowie Gäste haben schon nachgefragt, wann denn die „Best of 2026“ in 2027 stattfinden wird. Mal schauen, wahrscheinlich war das der Beginn einer spannenden Serie …


    Flyer — Klick – als PDF


    Folgende KünstlerInnen haben sich beteiligt:

    Ilona Banaszek – Gabi Birth – Wibke Birth – Melanie Bollmann – Michael Broemel – Elisabeth Bruns – Susanne Buik – Sylvia Buik – Heidi Cordier – Rosemarie Decker – Katja Dörr – Nicole Elsenbach – Michael Erbach-
    Elke Erben – Steffi Faymonville – Edith Fischer – Katharina Rebecca Hake –
    Lucie Hachenberg – Frank Henning – Simone Hölker – Nicole Jagenburg – Sylvia Jünger – Diana Jürgens – Silvia Kallabis – Linus Karthaus – Marion Klein-Palubitzki – Ninon Kucharczak – Heike Kurth – Joachim Lahr – Peter Leins – Karin Leßmeier – Anke Lohbeck – Daniela Lutz-Horchler – Hedda Melzer – Dorothea Meiers – Maria Möller – Barbara Niesen – Anika Nonn – Nicole Otto – Erich Perder – Elena Plötz – Wiltrud Reich – Jochen Reincke – Ulrike Rieger – Marion Sachsenröder – Thomas Schramm – Ingelore Schumacher – Renate Seinsch – Angela Streffing – Kirsten Vetter – Anja Vorländer – Gero Voss – Sabine Wallefeld – Angelika Wegner – Anja Wienpahl – Uwe Wintersohl – Dirk Wollenhaupt

    Hier einige Impressionen von der Vernissage:

  • 3. Abend – ARTe[F]AKT:

    Thema Bildbesprechung

    Da wir bisher die Bereiche „Landschaft“ und „Abstrakt“ besprochen haben, werden
    wir uns beim nächsten Mal
    mit den Genres „Portrait“
    und „Architektur“ beschäftigen.

    Elke Erben sucht wieder jeweils zwei Bilder aus der künstlerischen Fotografie raus, die wir erst einzeln und dann im Vergleich analysieren.


    Das nächste Treffen findet statt:
    Donnerstag, 2. Juli 2026, 18 Uhr im Alten Baumwolllager


    Wer auch mal vorbeischauen möchte, schickt bitte ein kurze Mail an veranstaltung@engelsart.de – oder kommt einfach vorbei …

  • Texte der Schreibwerkstatt

    Parallel zur Ausstellung „Druck
    & Poesie“ im Frühjahr 2026
    hat ENGELsART zu einer Schreibwerkstatt mit Sabine Wallefeld eingeladen.

    Fünf Frauen hatten sich getroffen und ihre Gedanken zu einigen Exponaten geschrieben.


    Gestartet wurde mit einem Zitat von Friedrich Schiller:
    „Kunst ist die Tochter der Freiheit“


    Text von Daphna Koll:
    Wenn ich diesen Worten nachspüre, will ich dies bejahen.
    Die Freiheit ist ein Ort für Inspiration.
    Hier kann ich allen Sinnen „die lange Leine“ geben,
    mich aussetzten, einlassen, offen für Einfälle bleiben, 
    das Gewicht von Worten (Leichtigkeit / Schwere) ertasten,
    die Waage schwingen lassen und – spielen lernen.
    Schauen, was sagbar, was mit-teilbar ist.
    Worte aufgreifen, verwerfen, Wegsamkeit prüfen,
    Festigkeit geben durch Dichte. Die Töchter und Söhne wachsen heran.

    Text von Elke Erben:
    Ein schönes Gefühl Tochter zu sein. Ich heiße Kunst, mit Nachnamen Freiheit. Das gibt mir unendlich viele Möglichkeiten mich zu entfalten.
    Das zu tun, was für mich gut und sinnvoll ist.
    Dinge auszuprobieren, die ich eventuell nicht tun würde. In Kontakt zu kommen mit Menschen, von denen ich lernen kann. Die mich ermutigen.
    Mit Materialien zu spielen und zu experimentieren. Farben und Formen zu verknüpfen. Themen zu bearbeiten, die mir wichtig sind.
    Meine Geschwister heißen Neugier und Inspiration, mein Vater Mut.
    Ich bin dankbar, dass es Euch gibt.


    Weiter ging es mit einer Bildbeschreibung:

    Röntgenbilder

    Durchsicht, Einsicht, Ansicht, durchscheinende Karten.
    Wer „es“ wissen will, schaut hinein,durchleuchtet ein Bild – noch geheimnisvoll -, eine analytische Offenbarung zwischen Schatten und Wahrheit mit Licht gezeichnet.

    Die Oberfläche zeigt reale Formen, bekannt – vertraut, verlässlich,
    wie eine schonende Decke, ein mildes Tuch. Die gewählten Motive stören die Durchsicht, wollen nicht wissen, machen etwas Anderes mit einer „Wahrheit“, verdrängen die Botschaft, wollen s c h ö n sein.

    Spuren, die eingeschrieben sind, Zeichen, die gelesen sein können.


    Druck: Gisela Eich-Brands/Christiane Klapdor
    Text: Daphna Koll


    Zwei Frauen

    Der erste Blick: Zwei Gestalten, reduziert, Rückenansicht ohne Arme, Beine eng aneinander, Füße unsichtbar. Eine Figur grün, die andere weiß auf rotem Grund füllen fast das ganze Bild.Hintergrund weiß mit schwarz-grünen und roten Streifen.

    Was sehe ich?
    Die Umrisse der Figuren sind gleich.
    Doch wirken sie unterschiedlich.

    Druck: Christiane Klapdor
    Text: Susanne Rejeb

    Roter Hintergrund vergrößert, verbreitert Körper und Kopf, durch Farbe und Form mächtiger, dominierend, rot bedrängt die grüne Körperseite, übergriffig. Rote Fackel über dem Haupt, Einfluss nehmend auf den Geist. Grün kann sich noch behaupten, lässt einen Raum offen zum Rand. Unsicher. Wirre weiße Kringel zeigen innerliche Zerrissenheit. Rechts dagegen starke, senkrecht verlaufende Geraden, nur tangierend, unterstreichen aufrechte Haltung, bieten Schutz, grenzen ab. Weiße Rundungen über der Schulter, nichts lastet, nichts stört, Ruhe. Auf grüner Schulter schwarze Linien, Gewicht. Dennoch: Zarte grüne Sprenkel in den weißen Streifen zwischen den Beiden. Hoffnung. Sie werden ihren Weg gemeinsam gehen.

    Zu diesem Bild gibt es weiter unten noch eine Bildgeschichte



    Texte: Elke Erben

    Druck links: Daphna Koll

    Ein langes, schmales Etwas – ca. 2,5 x 70 cm groß. Ein weißer Hintergrund und ein schwarzer Vordergrund. Unterbrochen durch weiße Linien oder freie Flächen. Oben ein Oval. Zwischendurch dickere Flächen im Wechsel mit dünnen Linien. rund um das Oval weniger Farbauftrag/Druck.

    Zu diesem Bild links gibt es unten noch eine Bildgeschichte …

    Druck oben: André Nowack

    Ein nahezu quadratisches Bild. Linien in horizontaler und vertikaler Richtung. Nicht exakt, sondern willkürlich eingeritzt ins Holz. Mal dünner und mal dicker. Die Flächen zwischen den Vertiefungen sind monochrom mit einem Blau/Grün/Türkis gefärbt. In unterschiedlichen Helligkeitsstufen, flächig mit Struktur. Ach die Tiefe der Rillen variieren. Ebenso deren Breite und Helligkeit.


    Zum Schluss war noch Zeit für eine Bildgeschichte:

    Der große Krah mit scharfem Blick Durchdringt er dichGefährlich 
    Hockt in seinem Federkleid
    Den riesigen Schnabel schon bereit
    Zu stürzen auf eine kleine Maus
    Die armen Tierchen packt der Graus
    Oh, großer Krah, bitte um Gnade
    Wär um die Mäuschen jammerschade  

    Druck: Beate Mittelberg
    Text: Susanne Rejeb


    Silhouetten
    plötzlich ein ungutes Gefühl.
    Wenn aus dem Nichts Gefahr lauert,bin ich bereit zu rennen?

    Nähe
    jetzt ist es ganz anders.
    Keine Angst und keine Flucht,
    nur das was ist – Begegnung.



    Druck: Daphna Koll
    Text: Elke Erben


    Druck links: Christiane Klapdor

    Dreiklang mit Kreisen
    farbige Flächen im Bild
    Bewegung spürbar


    Ohne Abbildung zum
    Druck von Rainer Aring

    Ist doch nur ein Kuss
    denkt der Verstand – doch das Herz spürt ganz viel Liebe

    Haikus: Elke Erben


    Druck von Daphna Koll:

    Ein langes Etwas
    in Schwarz und Weiß
    kein Titel und keine Idee.
    Dennoch sofort verliebt
    in dieses Grafische
    die Eleganz des Unscheinbaren.

    Keine sich aufdrängenden Farben
    aber eine ungewöhnliche Form.
    Ist es das, was mich anspricht
    und die Gedanken zum Fließen bringen?
    Nach dem Motto: weniger ist mehr.

    Druck von Christiane Klapdor:

    Zwei Wesen
    ein ICH, ein DU
    vielleicht sogar ein WIR.
    Jedes für sich
    oder doch gemeinsam?
    Erst jetzt oder schon länger?
    Mit Blick zurück oder nach vorn?
    Mit Kribbeln im Bauch oder aus Gewohnheit?
    Wer weiß das schon.

    Wichtig ist nur, dass es sie gibt – diese zwei Wesen.

    Texte: Elke Erben


  • Frau Hollmann und die Dilettanten

    Im Alter wirds verlässlich schlechter Teil II

    Liedermacherei und Realsatire / Alltagsgeschichten zwischen Ernst und Komik Ulrike Hollmann – Piano, Goerg Bauer – Gitarre, Gesang, Texte

    Samstag, 6. Juni 2026 19.30 Uhr im Alten Baumwolllager, Engelskirchen

  • Workshop Druck

    Parallel zur Ausstellung „Druck & Poesie“ gab es einen kleinen Workshop. Am 11. April zeigten Rainer Aring und einige andere beteiligte Künstlerinnen, wie Drucke hergestellt werden. Auf Linolplatten, CD oder Tetrapack, mit Werkzeug und Nadeln sowie Farben und natürlich mit einerDruckpresse.

    14 Teilnehmer*innen sowie einige Zuschauer*innen konnten sich selbst ein Bild machen, wie viel Spaß – aber auch Mühe – es macht, einen Druck vorzubereiten. Oder sich experimentell darauf ein- und überraschen zu lassen. Doch mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden.


    Ein rundum gelungener Nachmittag, den wir unbedingt noch mal wiederholen sollten.