Eine Gemeinschaftsausstellung der Kunst(T)raumgruppe über Neugier, Begegnung und Wandel im Schloss Eulenbroich Rösrath.

Vernissage
Sonntag, 9. August 2026 – 14 – 17 Uhr
Finissage
Sonntag, 20. September 2026 – 14 – 17 Uhr
Weitere Infos im Plakat.
Im September 2026 gibt es im
Alten Baumwolllager eine
besondere Ausstellung zu sehen:
„ANTHROPOZÄN –
SPUREN UNSERES TUNS“

Manuele Klein – Zwischen Asche und Atem
Eine vielschichtige künstlerische Auseinandersetzung mit einem der prägendsten Themen unserer Zeit: Dem Einfluss des Menschen auf die Erde und ihre ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Systeme.
Der Begriff Anthropozän beschreibt ein Zeitalter, in dem menschliches Handeln zu einem bestimmenden Faktor für die Entwicklung des Planeten geworden ist. Die Ausstellung greift diese Fragestellung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, über die sichtbaren und unsichtbaren Spuren unseres Handelns nachzudenken.



Mit Arbeiten von Detlev Weigand, Micha Ende, Odo Rumpf sowie Manuele Klein vereint die Ausstellung unterschiedliche künstlerische Positionen, Materialien und Ausdrucksformen. Die Werke bewegen sich zwischen kritischer Reflexion, poetischer Verdichtung und visionären Perspektiven auf die Beziehung von Mensch, Natur und Technik.
Jede der beteiligten Positionen nähert sich dem Thema auf eigene Weise: Mal stehen Transformation und Wandel im Mittelpunkt, mal die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Dabei entstehen Arbeiten, die Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.
Das Alte Baumwolllager wird für die Dauer der Ausstellung zu einem Ort des Dialogs über Verantwortung, Veränderung und Zukunft. Die gezeigten Werke verstehen sich nicht als abschließende Antworten, sondern als Einladung, die Gegenwart aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die Spuren unseres Tuns bewusst wahrzunehmen.
Vernissage:
Samstag, 5. September 2026 – 19 Uhr
Finissage:
Sonntag, 27. September 2026 – 15 – 17 Uhr
Kostenloses Begleitprogramm:
Freitag, 18. September 2026 – 19 Uhr
Vortrag von Micha Ende:
„Von der Hand in den Müll“ oder „Ferne Nachbarn“ –
anschließend Künstlergespräch mit Micha Ende, Odo Rumpf, Detlev Weigand und Manuele Klein
Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Abend Kunst, Diskussion und Begegnung miteinander zu verbinden.
Weitere Öffnungszeiten folgen …
Oberbergische Künstler*innen präsentierten im Juli 2026 jeweils ihr bestes Werk aus dem Jahr 2025.
Dies war das erste Mal, dass ENGELsART eine Ausstellung dieser Größe mit fast 60 Künstler*innen durchgeführt hat.
Eine zeitliche und logistische Heraus-forderung, aber es
hat sich gelohnt.
Die VERNISSAGE am 5. Juli 2026 war brechend voll. Mehr als 120 interessierte Besucher*innen haben das Alte Baumwolllager besucht. Aber auch zur Finissage am 26. Juli und den weiteren Öffnungszeiten war die Resonanz super.
Es waren immer einige Künstler*innen anwesend, so dass tolle Gespräche geführt und schon neue Kontakte geknüpft werden konnten. Viele haben sich für den Verteiler eingetragen, sind Mitglied bei ENGELsART geworden und es wurden auch einige ausgestellte Exponate verkauft … (Fotos folgen …)
Viele Beteiligte sowie Gäste haben schon nachgefragt, wann denn die Best of 2026 in 2027 stattfinden wird. Mal schauen, wahrscheinlich war das der Beginn einer spannenden Serie …

Folgende KünstlerInnen haben sich beteiligt:
Ilona Banaszek – Gabi Birth – Wibke Birth – Melanie Bollmann – Michael Broemel – Elisabeth Bruns – Susanne Buik – Sylvia Buik – Heidi Cordier – Rosemarie Decker – Katja Dörr – Nicole Elsenbach – Michael Erbach-
Elke Erben – Steffi Faymonville – Edith Fischer – Katharina Rebecca Hake –
Lucie Hachenberg – Frank Henning – Simone Hölker – Nicole Jagenburg – Sylvia Jünger – Diana Jürgens – Silvia Kallabis – Linus Karthaus – Marion Klein-Palubitzki – Ninon Kucharczak – Heike Kurth – Joachim Lahr – Peter Leins – Karin Leßmeier – Anke Lohbeck – Daniela Lutz-Horchler – Hedda Melzer – Dorothea Meiers – Maria Möller – Barbara Niesen – Anika Nonn – Nicole Otto – Erich Perder – Elena Plötz – Wiltrud Reich – Jochen Reincke – Ulrike Rieger – Marion Sachsenröder – Thomas Schramm – Ingelore Schumacher – Renate Seinsch – Angela Streffing – Kirsten Vetter – Anja Vorländer – Gero Voss – Sabine Wallefeld – Angelika Wegner – Anja Wienpahl – Uwe Wintersohl – Dirk Wollenhaupt
Samstag, am 13.06.26 18:30 Uhr
Ausstellungseröffnung „Hallo, Nachbarn“
mit Helga Mols & David Grasekamp.
Im Anschluss
Jazzkonzert
Andy Haderer Trio im Ratssaal
Thema Bildbesprechung

Da wir bisher die Bereiche „Landschaft“ und „Abstrakt“ besprochen haben, werden
wir uns beim nächsten Mal
mit den Genres „Portrait“
und „Architektur“ beschäftigen.
Elke Erben sucht wieder jeweils zwei Bilder aus der künstlerischen Fotografie raus, die wir erst einzeln und dann im Vergleich analysieren.
Das nächste Treffen findet statt:
Donnerstag, 2. Juli 2026, 18 Uhr im Alten Baumwolllager
Wer auch mal vorbeischauen möchte, schickt bitte ein kurze Mail an veranstaltung@engelsart.de – oder kommt einfach vorbei …
Parallel zur Ausstellung „Druck
& Poesie“ im Frühjahr 2026
hat ENGELsART zu einer Schreibwerkstatt mit Sabine Wallefeld eingeladen.
Fünf Frauen hatten sich getroffen und ihre Gedanken zu einigen Exponaten geschrieben.

Gestartet wurde mit einem Zitat von Friedrich Schiller:
„Kunst ist die Tochter der Freiheit“
Text von Daphna Koll:
Wenn ich diesen Worten nachspüre, will ich dies bejahen.
Die Freiheit ist ein Ort für Inspiration.
Hier kann ich allen Sinnen „die lange Leine“ geben,
mich aussetzten, einlassen, offen für Einfälle bleiben,
das Gewicht von Worten (Leichtigkeit / Schwere) ertasten,
die Waage schwingen lassen und – spielen lernen.
Schauen, was sagbar, was mit-teilbar ist.
Worte aufgreifen, verwerfen, Wegsamkeit prüfen,
Festigkeit geben durch Dichte. Die Töchter und Söhne wachsen heran.
Text von Elke Erben:
Ein schönes Gefühl Tochter zu sein. Ich heiße Kunst, mit Nachnamen Freiheit. Das gibt mir unendlich viele Möglichkeiten mich zu entfalten.
Das zu tun, was für mich gut und sinnvoll ist.
Dinge auszuprobieren, die ich eventuell nicht tun würde. In Kontakt zu kommen mit Menschen, von denen ich lernen kann. Die mich ermutigen.
Mit Materialien zu spielen und zu experimentieren. Farben und Formen zu verknüpfen. Themen zu bearbeiten, die mir wichtig sind.
Meine Geschwister heißen Neugier und Inspiration, mein Vater Mut.
Ich bin dankbar, dass es Euch gibt.
Weiter ging es mit einer Bildbeschreibung:



Röntgenbilder
Durchsicht, Einsicht, Ansicht, durchscheinende Karten.
Wer „es“ wissen will, schaut hinein,durchleuchtet ein Bild – noch geheimnisvoll -, eine analytische Offenbarung zwischen Schatten und Wahrheit mit Licht gezeichnet.
Die Oberfläche zeigt reale Formen, bekannt – vertraut, verlässlich,
wie eine schonende Decke, ein mildes Tuch. Die gewählten Motive stören die Durchsicht, wollen nicht wissen, machen etwas Anderes mit einer „Wahrheit“, verdrängen die Botschaft, wollen s c h ö n sein.
Spuren, die eingeschrieben sind, Zeichen, die gelesen sein können.
Druck: Gisela Eich-Brands/Christiane Klapdor
Text: Daphna Koll
Zwei Frauen
Der erste Blick: Zwei Gestalten, reduziert, Rückenansicht ohne Arme, Beine eng aneinander, Füße unsichtbar. Eine Figur grün, die andere weiß auf rotem Grund füllen fast das ganze Bild.Hintergrund weiß mit schwarz-grünen und roten Streifen.
Was sehe ich?
Die Umrisse der Figuren sind gleich.
Doch wirken sie unterschiedlich.

Druck: Christiane Klapdor
Text: Susanne Rejeb
Roter Hintergrund vergrößert, verbreitert Körper und Kopf, durch Farbe und Form mächtiger, dominierend, rot bedrängt die grüne Körperseite, übergriffig. Rote Fackel über dem Haupt, Einfluss nehmend auf den Geist. Grün kann sich noch behaupten, lässt einen Raum offen zum Rand. Unsicher. Wirre weiße Kringel zeigen innerliche Zerrissenheit. Rechts dagegen starke, senkrecht verlaufende Geraden, nur tangierend, unterstreichen aufrechte Haltung, bieten Schutz, grenzen ab. Weiße Rundungen über der Schulter, nichts lastet, nichts stört, Ruhe. Auf grüner Schulter schwarze Linien, Gewicht. Dennoch: Zarte grüne Sprenkel in den weißen Streifen zwischen den Beiden. Hoffnung. Sie werden ihren Weg gemeinsam gehen.
Zu diesem Bild gibt es weiter unten noch eine Bildgeschichte …

Texte: Elke Erben
Druck links: Daphna Koll
Ein langes, schmales Etwas – ca. 2,5 x 70 cm groß. Ein weißer Hintergrund und ein schwarzer Vordergrund. Unterbrochen durch weiße Linien oder freie Flächen. Oben ein Oval. Zwischendurch dickere Flächen im Wechsel mit dünnen Linien. rund um das Oval weniger Farbauftrag/Druck.
Zu diesem Bild links gibt es unten noch eine Bildgeschichte …

Druck oben: André Nowack
Ein nahezu quadratisches Bild. Linien in horizontaler und vertikaler Richtung. Nicht exakt, sondern willkürlich eingeritzt ins Holz. Mal dünner und mal dicker. Die Flächen zwischen den Vertiefungen sind monochrom mit einem Blau/Grün/Türkis gefärbt. In unterschiedlichen Helligkeitsstufen, flächig mit Struktur. Ach die Tiefe der Rillen variieren. Ebenso deren Breite und Helligkeit.
Zum Schluss war noch Zeit für eine Bildgeschichte:

Der große Krah mit scharfem Blick Durchdringt er dichGefährlich
Hockt in seinem Federkleid
Den riesigen Schnabel schon bereit
Zu stürzen auf eine kleine Maus
Die armen Tierchen packt der Graus
Oh, großer Krah, bitte um Gnade
Wär um die Mäuschen jammerschade
Druck: Beate Mittelberg
Text: Susanne Rejeb
Silhouetten
plötzlich ein ungutes Gefühl.
Wenn aus dem Nichts Gefahr lauert,bin ich bereit zu rennen?
Nähe
jetzt ist es ganz anders.
Keine Angst und keine Flucht,
nur das was ist – Begegnung.
Druck: Daphna Koll
Text: Elke Erben


Druck links: Christiane Klapdor
Dreiklang mit Kreisen
farbige Flächen im Bild
Bewegung spürbar
Ohne Abbildung zum
Druck von Rainer Aring
Ist doch nur ein Kuss
denkt der Verstand – doch das Herz spürt ganz viel Liebe
Haikus: Elke Erben
Druck von Daphna Koll:
Ein langes Etwas
in Schwarz und Weiß
kein Titel und keine Idee.
Dennoch sofort verliebt
in dieses Grafische
die Eleganz des Unscheinbaren.
Keine sich aufdrängenden Farben
aber eine ungewöhnliche Form.
Ist es das, was mich anspricht
und die Gedanken zum Fließen bringen?
Nach dem Motto: weniger ist mehr.
Druck von Christiane Klapdor:
Zwei Wesen
ein ICH, ein DU
vielleicht sogar ein WIR.
Jedes für sich
oder doch gemeinsam?
Erst jetzt oder schon länger?
Mit Blick zurück oder nach vorn?
Mit Kribbeln im Bauch oder aus Gewohnheit?
Wer weiß das schon.
Wichtig ist nur, dass es sie gibt – diese zwei Wesen.
Texte: Elke Erben
Parallel zur Ausstellung „Druck & Poesie“ gab es einen kleinen Workshop. Am 11. April zeigten Rainer Aring und einige andere beteiligte Künstlerinnen, wie Drucke hergestellt werden. Auf Linolplatten, CD oder Tetrapack, mit Werkzeug und Nadeln sowie Farben und natürlich mit einerDruckpresse.


14 Teilnehmer*innen sowie einige Zuschauer*innen konnten sich selbst ein Bild machen, wie viel Spaß – aber auch Mühe – es macht, einen Druck vorzubereiten. Oder sich experimentell darauf ein- und überraschen zu lassen. Doch mit den Ergebnissen waren alle sehr zufrieden.




Ein rundum gelungener Nachmittag, den wir unbedingt noch mal wiederholen sollten.
Fünf Künstler*innen haben sich Ende des letzten Jahres zusammen getan, um nun im Februar 2026 eine Auswahl Ihrer Werke in Engelskirchen auszustellen.
Diese Künstler*innen kommen nicht nur aus Engelskirchen oder auch Overath, sondern es ist diesmal etwas überregionaler zusammengesetzt.
Die Ausstellungsserie im Alten Baumwolllager wird dadurch noch interessanter.

Unsere Damen:
Renate Seinsch aus Gummersbach, bekannt auch durch EngelsArt, da Sie vor über 25 Jahren schon zu den Gründungsmitgliedern gehörte. Sie hat im Laufe Ihres Lebens sicherlich hunderte, wenn nicht gar tausende Werke gemalt.
Sie arbeitetmaßgeblich in Acryl auf Leinwand oder auch schon mal auf Schaufensterpuppen. Ihr Stil ist durchaus auch durch grafische Elemente und Formen gekennzeichnet.
Berret Smith aus Odenthal.
Auch sie betreibt seit Jahrzehnten die Malerei, oft mit den unterschiedlichsten Techniken. Sie ist überregional bekannt und erfolgreich. Darüber hinaus betreibt sie in Odenthal ein eigene Malschule.
Die Herren:
Rolf Baldsiefen aus Wiehl: Seine kreative Ader pulsiert schon seit seiner Jugend, aber erst 1982 verliebte er sich in die Ölmalerei. Seit seiner Pensionierung steht er nahezu täglich an der Staffelei. Doch das ist nicht seine alleinige kreative Passion. Er hat mehrere Romane geschrieben und unzählige Musikstücke und Lieder geschrieben. Er agiert in der Ölmalerei sehr frei und seine Kreaturen, Tiere und Motive erzählen ganze Geschichten.
Daniel Nöllgen aus Siegburg: Seine Passion ist die Fotografie und diese treibt ihn nahezu um die ganze Welt. Sein Auge für aufregende Tierfotografie hat es ihm ermöglicht außergewöhnliche Fotos zu „schießen“, wovon er eine Auswahl hier als Großformatdrucke auf Acrylglas vorstellt.
Peter Leins aus Engelskirchen: Seit früher Jugend mit der Malerei durch sein Umfeld verbunden, hat er nun seit 2014 die Malerei zu seinem Hauptthema gemacht. Seither arbeitet er in verschiedenen Techniken an oft gesellschaftskritischen Themen und seiner großen Liebe, den zum Teil abstrakten Porträts. Hier stellt er eine ganz spezielle Auswahl an Arbeiten aus. Ähnliche Motive und Themen werden gegenüber gestellt. Bilder von vor 10 Jahren zu Bildern aus den letzten Monaten. Peter Leins ist bekannt für seine Buntheit und den Einsatz von Leuchtfarben, Irisierenden und changierenden Farben. Seine Motive stechen heraus und sein Stil ist erkennbar.
Vernissage 22.2.2026 11:00 im Alten Baumwolllager direkt neben dem Rathaus Engelskirchen
Öffnungszeiten: jeweils Sonntag von 10:30 bis 12:00 und 15:00 bis 17:00 Uhr
Finissage mit Direktverkauf: 15.3.2026 ab 11:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr.
Weitere Infos gerne über Peter Leins, 0173 / 521 48 26
